Afrika

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Konfliktparteien im Bürgerkrieg in Kamerun schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Die Entführung von 79 Schülern, einem Schuldirektor und zwei Fahrern aus einem Internat im anglophonen Nordwesten des Landes durch bewaffnete Kämpfer sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erklärte die GfbV am Dienstag in Göttingen.

fianlogo klKöln. - Seit Dezember 2015 finanziert die deutsche Entwicklungsbank DEG, Tochter der Kreditanstalt für Wiederaufbau, das Palmölunternehmen Plantations et Huileries du Congo (PHC), welches in der Demokratischen Republik Kongo 107.000 Hektar Land beansprucht. Die Rechtmäßigkeit der Pachtverträge zweifeln die Gemeinden vor Ort an. Am Montag haben neun betroffene Gemeinden von den PHC-Plantagenstandorten beim Beschwerdemechanismus der DEG Beschwerde eingereicht.

aertze o gBerlin. - Mehr als 10.000 Menschen sind in der Zentralafrikanischen Republik vor Kämpfen und Brandschatzungen auf das Krankenhausgelände der zentralafrikanischen Stadt Batangafo geflüchtet. In dem Krankenhaus arbeiten auch Teams von Ärzte ohne Grenzen. Die Kämpfe im Norden der Zentralafrikanischen Republik hatten dazu geführt, dass drei Vertriebenenlager, zahlreiche Wohnhäuser und ein Markt abgebrannt wurden. Mehrere hundert Menschen flohen in die Umgebung der Stadt.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 49 Schiiten in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt in den Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und der schiitischen Islamischen Bewegung in Nigeria (IMN) gewarnt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine unabhängige Untersuchung der Übergriffe der Armee, bei denen in dieser Woche 49 Angehörige der religiösen Minderheit getötet wurden.

gfbvGöttingen. - Von den Präsidentschaftswahlen in Kamerun geht kein positiver Impuls für die Suche nach Frieden in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land aus. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach der Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse erklärt. Der Verfassungsrat Kameruns hatte am Montagnachmittag damit begonnen, die mit Spannung erwarteten Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 7. Oktober bekanntzugeben. Dabei zeichnete sich der erwartete Sieg des seit 35 Jahren regierenden Präsidenten Paul Biya ab.

gfbvGöttingen. - Als "beispielhaft" und "wegweisend" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die neue Regierung Äthiopiens bezeichnet. Die Menschenrechtsorganisation lobte am Mittwoch die Verkleinerung des Kabinetts und die Tatsache, dass künftig die Hälfte aller Regierungsämter mit Frauen besetzt sein werden. Auch die Friedenspolitik gegenüber dem früheren Erzfeind Eritrea zeige, dass ein Paradigmenwechsel stattgefunden habe.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein stärkeres Engagement Deutschlands für Frieden in Kamerun gefordert. Der Deutsche Bundestag berät am Donnerstag auf Antrag der FDP und von Bündnis 90/Die Grünen über die Lage in dem westafrikanischen Land. "Wer Flucht und Migration aus Afrika wirksam bekämpfen will, darf nicht tatenlos zusehen, wie der Kamerun im Bürgerkrieg versinkt", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

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