Afrika

gfbvGöttingen. - Scharfe Kritik an der Verschiebung der für Sonntag geplanten Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) geübt. Die Menschenrechtsorganisation wirft der Regierung des Kongo vor, die Verschiebung inszeniert zu haben, um den seit Dezember 2016 illegal regierenden Staatspräsidenten Joseph Kabila weiter an der Macht zu halten.

planHamburg. - Die Kinderhilfsorganisation Plan International zeigt sich entsetzt über eine bei Facebook öffentlich gewordene Hochzeit eines 15 Jahre alten Mädchens mit einem 70 Jahre alten Mann in Nigeria. Wie nigerianische Medien berichteten, postete ein Hochzeitsgast vergangene Woche ein Foto des Brautpaares in dem sozialen Netzwerk. Es zeigt ein junges Mädchen, das zu Boden sieht, während ihr mutmaßlicher Ehemann neben ihr in die Kamera lächelt. Die Heirat soll laut Medienberichten im Bundesstaat "Niger State" im Westen Nigerias stattgefunden haben.

gfbvGöttingen. - Anlässlich der Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen. Köhler stehe vor der "Mammut-Aufgabe", als UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern der Friedensbemühungen in Kamerun gewarnt. "Den Vermittlern läuft die Zeit davon. Denn die Regierung behindert die Friedensbemühungen, während die Gewalt im Bürgerkrieg täglich zunimmt", kritisierte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

caritas Freiburg. - Im Nordwesten Kameruns ist ein Mitarbeiter eines Projektpartners von Caritas international erschossen worden. Der aus Kenia stammende Vikar kam bei einem Beschuss der Kirche in dem Ort Kembong ums Leben, während dort verschiedene Hilfsaktionen für Vertriebene durchgeführt wurden. Zeugenberichten zufolge richtete sich der Beschuss nicht gezielt gegen den Mann. Vielmehr soll es sich um eine Einschüchterungsaktion des Militärs gehandelt haben.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine unabhängige Untersuchung des Verhaltens der UN-Friedenstruppe MINUSCA bei einem Massaker in der Zentralafrikanischen Republik, bei dem am Donnerstag vergangener Woche 60 geflohene Christen zu Tode kamen. Augenzeugen werfen den UN-Soldaten vor, nicht eingegriffen zu haben, als ein Flüchtlingslager im Zentrum der Stadt Alindao von Milizionären angegriffen wurde. Gemäß dem Mandat der MINUSCA, das der Weltsicherheitsrat am 15. November 2017 erteilte, hat der Schutz der Zivilbevölkerung absoluten Vorrang.

rog logoBerlin. - Nur eine Handvoll Unternehmen dominieren den Medienmarkt in Tansania und haben damit potenziell erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung in dem ostafrikanischen Land. Eine stark lückenhafte Regulierung begünstigt Medienkonzentration und gefährdet damit die Medienvielfalt in Tansania. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor (MOM), die Reporter ohne Grenzen (ROG) und die Partnerorganisation Media Council of Tanzania (MCT) in Daressalam vorgestellt haben.

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