Lateinamerika

amerika 21Buenos Aires. - Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat sich in einer 25-minütigen Fernsehansprache an die Bevölkerung gewandt und angesichts einer schweren Währungskrise erstmals einen nationalen Notstand anerkannt. Angesichts des bereits mehrere Monate andauernden Wertverfalls des argentinischen Pesos warb er um Vertrauen in seine neoliberale Politik und Verständnis für bestehende und zukünftige Kürzungsmaßnahmen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Bogotá. - Mehrere südamerikanische Staaten suchen in diesen Tagen nach einem angemessenen Umgang mit venezolanischen Migranten, deren Zahl täglicher Grenzüberschreitungen zwischenzeitlich nochmals angestiegen war. Mittlerweile greifen erste Maßnahmen der Länder Kolumbien, Ecuador und Peru, diese Zahl zu drücken. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

amerika 21Bogotá. - Am vergangenen Sonntag haben die Kolumbianer mit einer großen Mehrheit für Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption gestimmt. Insgesamt 36.421.026 Menschen waren bei der Volksabstimmung stimmberechtigt, am Ende fehlten jedoch etwa 600.000 Stimmen, damit die Ergebnisse ei der bindend gewesen wären. Dafür hätte sich ein Drittel der Stimmberechtigten (12.140.342) an der Abstimmung beteiligen müssen, wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtete.

Berlin. - Deutsche Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen haben an die Bundesregierung appelliert, sich nachdrücklich für die Fortführung des Friedensprozesses in Kolumbien einzusetzen. Es komme jetzt darauf an, alle diplomatischen Kanäle zu nutzen, um den neuen kolumbianischen Präsidenten Iván Duque zu überzeugen, am Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen festzuhalten und entschieden gegen die Mordwelle an Menschenrechtsverteidigern vorzugehen, erklärten die NGOs.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien hat die Regierung von Präsident Mauricio Macri ein Dekret für eine Reform der Einsatzmöglichkeiten der argentinischen Streitkräfte erlassen. Der Erlass sieht vor, dass das Militär auch gegen "externe, nicht staatliche" Bedrohungen eingesetzt werden darf, wie etwa Drogenhandel oder Terrorismus. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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