Entwicklungszusammenarbeit

gpf 300Bonn. - Angesichts der enormen Belastungen, die die Corona-Pandemie und insbesondere die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung auf die Entwicklungsländer haben, müssen international nicht nur die nötigen Gelder bereitgestellt werden, um diesen Ländern zu helfen. Nötig sind auch grundsätzliche Reformen der internationalen Finanzarchitektur. Das fordert die Nichtregierungsorganisation Global Policy Forum (GPF) im Vorfeld des weltweiten, virtuellen Finanzministertreffens der Vereinten Nationen am 8. September.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt sieht die Entwicklungs- und Schwellenländer vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. "Wir stehen vor einer neuen Hungerkrise", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Berlin. "Das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen und die Auswirkungen sind schon jetzt verheerend. Die Verzweiflung der Menschen wächst."

bmz 100Berlin. - Im Rahmen des Corona-Sofortprogramms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die deutsche Expertengruppe Gesundheit das mit 530.000 Infektionen besonders betroffene Mexiko. An der Mission nehmen Mediziner der Charite Berlin teil, erklärte das BMZ am Donnerstag in Berlin.

bmz 100Berlin. - Vor sechs Jahren begannen die Gräueltaten des sogenannten Islamischen Staates gegen die jesidische Bevölkerung im Irak. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat jetzt gemahnt, dieser Genozid dürfe nicht einfach vergessen werden. Müller verwies darauf, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) habe sein Engagement im Irak und für Jesiden verstärkt.

bmz 100Berlin. - Die Expertengruppe Gesundheit des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) hat eine erste große Corona-Hilfslieferung an die Afrikanische Union übergeben. Insgesamt wurden der Afrikanischen Union zum Kampf gegen die Corona-Pandemie rund 1,4 Millionen Corona-Tests zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahmen sind Teil des Corona-Sofortprogramms des BMZ.

misereorBerlin. - MISEREOR hat Bundesregierung und Europäische Union dazu aufgefordert, bei der Bewältigung der Corona-Folgen die ärmeren Länder des Südens stärker zu unterstützen. Bei der Vorlage der Jahresbilanz des katholischen Werks für Entwicklungszusammenarbeit sagte Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel, umfassende Solidarität über Landesgrenzen hinweg und das Sorgetragen auch für die uns fernstehenden Menschen auf anderen Kontinenten seien Gebote der Stunde. "Ohne globale Kooperation und Perspektiven werden wir im Zeitalter weltweiter Vernetzung scheitern."

oneBerlin. - Am Freitag und Samstag treffen sich die Staats- und Regierungsoberhäupter der EU, um das künftige EU-Siebenjahresbudget zu verabschieden. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert, dass der EU-Rat den Budget-Vorschlag der EU-Kommission vom Mai annimmt. Dieser sieht unter anderem rund 118 Milliarden Euro für die Rubrik 6 (Nachbarschaft und die Welt) vor, die in erster Linie in die Entwicklungszusammenarbeit investiert werden sollen.

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