Entwicklungszusammenarbeit

Eriwan. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat am Freitag in Eriwan mit der armenischen Regierung vereinbart, "die deutsch-armenische entwicklungspolitische Zusammenarbeit zu einer bilateralen Partnerschaft aufzuwerten". Das bedeutet, dass künftig in regelmäßigen Regierungsverhandlungen gemeinsame Schwerpunkte für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit vereinbart und entsprechende Mittel dafür zugesagt werden. Neben Armenien wurde Bolivien, Laos, Nepal und der Mongolei die Aufnahme in die BMZ-Länderliste angeboten. Damit erweitert sich diese Liste von 61 auf 65 Länder.

bmz 100Berlin. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist am Dienstag für vier Tage nach Georgien und Armenien gereist, um "Deutschlands Verbindung zu den reformorientierten Länder in der östlichen EU-Nachbarschaft zu stärken". Im Zentrum der Reise stehen die Folgen der Zeitenwende für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Georgien und Armenien.

bmz 100Kiew. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist in die Ukraine gereist, um dem Land weitere zivile Unterstützung durch Deutschland zuzusichern. In Kiew spricht sie am Freitag mit Premierminister Schmyhal, der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Ministerin für die Wiedereingliederung besetzter Gebiete, Iryna Wereschtschuk, und dem Minister für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien Oleksiy Chernyshov, über die Bewältigung der Kriegsfolgen und die Grundlagen für den Wiederaufbau einer freien Ukraine.

germanwatch 150Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zieht ein insgesamt positives Fazit der Ergebnisse des Treffens der Entwicklungsministerinnen und Entwicklungsminister der G7, darunter die Gründung einer "Globalen Allianz für Ernährungssicherheit". Beim G7-Gipfel Ende Juni müssten allerdings noch weitere Schritte folgen, insbesondere viele Finanzierungsfragen seien noch offen.

venro 200Berlin. - Am Mittwoch und Donnerstag (18./19. Mai 2022) treffen sich die Entwicklungsministerinnen und -minister der sieben westlichen Industrienationen (G7) in Berlin. Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) und der Zusammenschluss internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen (Civil7) fordern eine Entwicklungspolitik, die Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus rückt.

bmz 100Berlin. - Mit develoPPP Ventures bietet das Bundesentwicklungsministerium ein Förderinstrument speziell für Start-ups in Afrika an. Nach erfolgreichem Start in Kenia wird das Programm nun auf Ghana und Tansania ausgeweitet. Junge Unternehmen, die in diesen Ländern mit ihren Geschäftsmodellen einen besonders wirksamen Beitrag zur Entwicklung vor Ort leisten, können sich ab dem 15. Mai für eine lokale Investitionsförderung von bis zu 100.000 Euro bewerben.

brot fdwBerlin. - Nach den Plänen der Bundesregierung bleibt der Entwicklungsetat auf Vorjahresniveau. Ursprünglich waren Kürzungen um 1,6 Mrd. Euro geplant. Durch den jetzt vom Kabinett vorgelegten Entwurf für den Ergänzungshaushalt werden diese Kürzungen in etwa wieder ausgeglichen. Angesichts der enormen Folgen des Kriegs in der Ukraine, explodierender Lebensmittel- und Energiepreise und den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie reiche dies jedoch nicht aus, so Brot für die Welt.

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