Weltpolitik

venro 200Berlin. - Auf dem Civil7-Gipfel in Berlin haben die C7 als Zusammenschluss internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen ihre Empfehlungen an Bundeskanzler Olaf Scholz übergeben. In dem Communiqué formulierten rund 500 VertreterInnen aus mehr als 40 Ländern ihre Erwartungen an die Staats- und Regierungschefs der G7. Insbesondere der Kampf gegen den Hunger und die Klimakatastrophe stehen im Vordergrund.

oecd 80Berlin. - Seit der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihrer 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) haben die OECD-Länder zwar Fortschritte gemacht. Bisland sind jedoch nur ein Viertel der messbaren Zielvorgaben erreicht beziehungsweise so gut wie erreicht worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue OECD-Studie.

brot fdwBerlin. - Nur drei Prozent der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen zivilgesellschaftliche Grundfreiheiten garantiert sind. Das ist der Befund des aktuellen Atlas' der Zivilgesellschaft, den Brot für die Welt am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Der Atlas stuft die Freiheitsrechte weltweit in fünf Kategorien von "offen" bis "geschlossen" ein. Während sich nur für ein Land die Einstufung verbessert hat, sind 14 Länder in eine schlechtere Kategorie abgerutscht.

Berlin. - Weltweit sind 121 Millionen Schwangerschaften jedes Jahr unbeabsichtigt. Das entspricht einem Anteil von 48 Prozent aller Schwangerschaften. 257 Millionen Mädchen und Frauen, die eine Schwangerschaft verhüten möchten, haben außerdem einen ungedeckten Bedarf an Verhütungsmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt der Weltbevölkerungsbericht 2022 des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA).

brot fdwBerlin. - Nach der Atomenergie ist jetzt auch die Rüstungsindustrie Gegenstand von Diskussionen im Rahmen der EU-Taxonomie. In der Debatte um die Einstufung von Waffen und Panzern als sozial nachhaltig in der EU-Taxonomie warnt Brot für die Welt vor einem Glaubwürdigkeitsverlust. Die evangelische Entwicklungsorganisation appellierte am Freitag an die Bundesregierung, gegen Etikettenschwindel der Taxonomie in Brüssel tätig zu werden.

oxfamBerlin. - Eine Gruppe von über 100 Millionärinnen und Millionären aus neun Ländern hat in einem offenen Brief von Regierungen eine dauerhafte jährliche Vermögenssteuer für die Reichsten gefordert. Dies würde helfen, die extreme Ungleichheit zu verringern und soziale Grunddienste, wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung und Bildung zu finanzieren. Erste Analysen weisen auf ein Steuervolumen von mindestens 2,5 Billionen Dollar pro Jahr hin. Damit wären wesentliche Fortschritte bei Armutsbekämpfung, Covid-19-Impfstoffgerechtigkeit und allgemeiner Gesundheitsversorgung möglich.

oxfamBerlin. - Während der Covid-19-Pandemie konnten die zehn reichsten Milliardäre ihr Gesamtvermögen verdoppeln, auf insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig leben über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut. Ungleichheit ist zudem eine Frage von Leben und Tod: Jedes Jahr sterben Millionen Menschen, etwa weil sie keine adäquate medizinische Versorgung bekommen. Das zeigt der Bericht "Inequality kills", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der virtuellen "Davos Agenda" des Weltwirtschaftsforums veröffentlicht hat.

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