Weltpolitik

dsw neuHannover. - Aktuell leben fast 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde. Die COVID-19-Pandemie hat auch Folgen für die weitere Entwicklung der Weltbevölkerung. Beispielsweise ist in armen Ländern die Zahl der Mädchen gestiegen, die ihre Schulausbildung vorzeitig beenden mussten. Die Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen führten offenbar zu einer starken Zunahme von Teenagerschwangerschaften und Frühverheiratungen. Darauf machten das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli aufmerksam.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Die Finanzministerinnern und -minister der G20 kommen am Freitag und Samstag in Venedig zusammen. Es ist das erste Präsenztreffen seit Beginn der Corona-Pandemie. Als Folge der Pandemie steht kritisch verschuldeten Ländern das Wasser bis zum Hals: Echte Schuldenerleichterungen gab es bislang kaum, viele Länder haben keinen Zugang zu den G20-Initiativen. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de fordert: "Anstatt weiter abzuwarten, müssen die G20-Staaten komplementäre Schritte für echte Schuldenerlasse ergreifen."

worldvisionFriedrichsdorf. - Mit "Licht und Schatten" bewertet die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision den G7-Gipfel in Cornwall. Auch der letzte Tag des Gipfels habe gezeigt, dass es an gutem Willen nicht fehle, aber an der Kraft zur Umsetzung wirklich effektiver Programme. Deshalb seien große Chancen verpasst worden, so World Vision.

venro 200Berlin. - Zum Auftakt des Civil 7 Summit in London hat der Dachverband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Montag an die G7-Staaten appelliert, ihre Pläne zur Stärkung der Weltwirtschaft nach der Corona-Pandemie sozial gerecht und ökologisch nachhaltig auszugestalten. Bildung, Gesundheit und Klimaschutz müssten Vorrang haben.

Berlin. - Der Bundestag hat das Ratifizierungsgesetz über die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der Rechte indigener Völker verabschiedet und damit eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags erfüllt. Der Koordinationskreis ILO 169 sieht darin einen entscheidenden Schritt, die Rechte indigener Völker zu stärken. Die Konvention garantiert indigenen Völkern ihre Rechte auf Erhalt der kulturellen Identität, auf Beteiligung an staatlichen Entscheidungen sowie auf Land und Ressourcen.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Bei der virtuellen Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank haben die G20-Finanzminister eine letztmalige Verlängerung des Schuldenmoratoriums DSSI bis Dezember 2021 beschlossen. Für die 45 Entwicklungsländer, die das Schuldenmoratorium bereits in Anspruch nehmen, werden dadurch zusätzlich 7,3 Milliarden US-Dollar frei. Das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de sieht dennoch Anlass für Kritik.

Berlin. - Die Friedensorganisationen IPPNW und DFG-VK haben die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, die weitere Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Eurodrohne abzulehnen. Mit Blick auf den Bergkarabach-Krieg hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) die Ausrüstung der NATO mit Drohnen und Drohnenabwehrsystemen gefordert. Am 24. März soll der Haushaltsausschuss des Bundestags nach derzeitigem Stand im Rahmen einer 25-Millionen-Vorlage über die weitere Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Eurodrohne entscheiden.

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