Gesundheit

oxfamBerlin. - Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor einer weiteren Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. In der vergangenen Woche seien dort erstmals 3.000 Fälle gezählt worden, fast 2.000 Menschen seien durch die Epidemie bereits zu Tode gekommen. Um neue Infektionen zu verhindern, sei Aufklärungsarbeit von entscheidender Bedeutung.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die Ankündigung von Kanzlerin Angela Merkel begrüßt, für die nächsten drei Jahre insgesamt eine Milliarde Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria bereitzustellen. "Noch immer ist Aids weltweit Todesursache Nummer Eins von Frauen unter 50 Jahren", sagte Marwin Meier, Referent für Gesundheit.

difaem 200Tübingen. - Trotz eines Impfstoffs geht die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo weiter. Die anhaltende Gewalt im Osten des Landes erschwert den Kampf gegen Ebola, mehrfach wurden auch Behandlungszentren überfallen. "Aber die Angst vor Massakern und Vergewaltigungen ist in manchen Gegenden größer, als die vor Ebola", erklärte Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen.

Berlin. - Das ugandische Gesundheitsministerium hat jetzt den ersten Fall von Ebola bestätigt. Damit ist die Befürchtung von Hilfsorganisationen wahr geworden, dass das Virus die Grenze von der Demokratischen Republik Kongo in Nachbarländer überschreiten wird. Die Kinderhilfsorganisation World Vision und Malteser International haben bereits angekündigt, ihre Hilfsmaßnahmen auszuweiten.

cbmBensheim. - Am 13. Juni ist Welt-Albinismus-Tag. Aus diesem Anlass weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die schwierigen Lebensumstände von Menschen mit Albinismus in Afrika hin. Neben den körperlichen Folgen wie Sehschwäche, Sonnenempfindlichkeit und der Anfälligkeit für Hautkrebs sind Menschen mit Albinismus oft sozial ausgegrenzt oder sogar mit dem Tod bedroht.

global fundBerlin. - Neun Entwicklungsorganisationen haben die Bundesregierung mit der Kampagne #FillUpTheFund gemeinsam dazu aufgerufen, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria mit 1,2 Milliarden Euro zu unterstützen. Jedes Jahr fordern Aids, TB und Malaria fast drei Millionen Menschenleben. Betroffen sind vor allem jene, die in Armut leben.

oxfamBerlin. - Ohne das Vertrauen der Bevölkerung in die Arbeit von Hilfsorganisationen kann der Kampf gegen Ebola nicht gewonnen werden. Zudem sind die Organisationen häufig Ziel gewalttätiger Angriffe, was die Arbeit zusätzlich erschwert. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in Reaktion auf den 2000. Fall von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo hingewiesen.

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