Gesundheit

cbmBensheim. - Zum Welt-Braille-Tag am 4. Januar hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) an die Bedeutung der Brailleschrift für blinde und sehbehinderte Menschen erinnert. Am Beispiel Simbabwe wird deutlich, wie wichtig die Brailleschrift für die Bildung blinder und sehbehinderter Menschen gerade in Entwicklungsländern ist, da es dort oft keine Hilfsmittel wie Computer und Vorlesegeräte gibt.

Berlin. - Das Zentrum ÜBERLEBEN hat begrüßt, dass im Doppelhaushalt des Berliner Senats für 2020/21 zusätzliche 750.000 Euro für das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (BNS) vorgesehen sind. Damit wird einerseits die Arbeit von zwei Fachstellen des Netzwerkes ausgebaut, die die Schutzbedürftigkeit von Überlebenden von Krieg, Verfolgung und Gewalt feststellen. Andererseits wird die Arbeit des BNS gestärkt, um in Berlin ein effizienteres System aus Screening, Feststellung, Bedarfsermittlung und Versorgung für die Zielgruppe etablieren zu können.

cbmBensheim. - Weltweit gibt es mehr als eine Milliarde Menschen mit Behinderungen. Die meisten von ihnen leben in Entwicklungsländern. Viele von ihnen sind aufgrund ihrer Behingerung von Bildung, Erwerbstätigkeit und medizinischer Hilfe ausgeschlossen. Darauf hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember aufmerksam gemacht.

handicap internationalMünchen. - Der am Donnerstag veröffentlichte Landminen Monitor 2019 berichtet das vierte Jahr in Folge über außergewöhnlich hohe Unfallzahlen mit Landminen und Blindgängern. Der aktuelle Monitor verzeichnet für das Jahr 2018 6.897 getötete und verletzte Menschen, wobei von einer höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Auffällig ist insbesondere, dass 3.789 Menschen durch improvisierte Minen getötet oder verletzt wurden – dies ist die höchste jemals vom Monitor registrierte Zahl. Handicap International (HI) forderte die Staaten auf, das humanitäre Völkerrecht durchzusetzen und Druck auf die Kriegsparteien auszuüben, damit sie den Einsatz dieser menschenverachtenden Waffen beenden.

cbmBensheim. - Vor 30 Jahren haben die Vereinten Nationen (UN) die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Darin ist das Recht auf die bestmögliche ärztliche Behandlung verankert. Die Kinder von damals sind längst erwachsen. Die Gesundheitsversorgung in den ärmsten Regionen der Welt steckt aber weiterhin in den Kinderschuhen: Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte. Auf dem Land müssen Kinder enorme Wegstrecken zurücklegen, wenn sie medizinische Hilfe benötigen. Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte (20. November) fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) deshalb, dass die Bundesregierung die Gesundheitssysteme weltweit stärkt.

cbmBensheim. - 36 Millionen Menschen weltweit sind blind, 217 Millionen sehbehindert. Die meisten leben in Entwicklungsländern. 75 Prozent von ihnen haben eine Sehschwäche, die behandelt werden könnte. Das Problem: Gerade in den Armutsregionen der Welt fehlen Ärzte und den Betroffenen das Geld für die Untersuchung und Behandlung. Innovationen können hier helfen. Und mit genau solchen Technologien arbeiten das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) und die Christoffel-Blindenmission (CBM). Zum Welttag des Sehens am 10. Oktober weisen die beiden Hilfswerke auf die Bedeutung von augenmedizinischen Neuerungen hin, um in Entwicklungsländern Erblindungen vorzubeugen.

dahw neuWürzburg. - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die globale Lepra-Statistik für das Jahr 2018 veröffentlicht. Ihr zufolge wurden weltweit 208.619 neue Lepra-PatientInnen registriert, was einem Rückgang von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr und von 15 Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe fordert eine Intensivierung der aktiven Suche nach von Lepra betroffenen Menschen, damit leprabedingten Behinderungen vorgebeugt werden kann.

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