Gesundheit

dsw neuHannover. - Jeden Tag sterben mehr als 1.200 Menschen an Malaria – 445.000 pro Jahr. Seit 2013 stagniert die Zahl der Todesfälle auf diesem Niveau. Bei den Neuinfektionen sind die Zahlen seit 2013 um fünf Millionen auf heute 216 Millionen jährlich angestiegen. Mehr als 90 Prozent aller Todesfälle und Neuinfektionen entfallen auf Länder in Afrika. Darauf hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April aufmerksam gemacht.

aerzte ohne grenzenBerlin. - In Nigeria ist nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen das Lassa-Fieber ausgebrochen. Mit 1781 vermuteten und 408 bestätigten Fällen innerhalb von zwei Monaten ist der derzeitige Ausbruch der Krankheit in Nigeria einer der schlimmsten in den vergangenen Jahren. 101 Menschen starben an dem hochansteckenden Fieber. Notfallteams von Ärzte ohne Grenzen unterstützen die nigerianischen Gesundheitsbehörden, um die Epidemie einzudämmen.

brot fdwBerlin. - Vor siebzig Jahren, am 7. April 1948, trat die Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kraft. Damals einigte sich die Staatengemeinschaft darauf, allen Völkern zu helfen, den bestmöglichen Gesundheitszustand zu erreichen. Die WHO sollte die globalen Bemühungen koordinieren und weltweit gültige Normen und Standards setzen. Heute fehle der WHO das Geld, alle Länder dabei zu unterstützen, ihren Bürgerinnen und Bürgern eine Basisgesundheitsversorgung zur Verfügung zu stellen, kritisiert Brot für die Welt. Die WHO werde deshalb immer abhängiger von privaten Gebern. 

cbmBensheim. - Jeder Mensch auf der Welt solle Zugang zu dringend benötigter medizinischer Hilfe haben, hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Weltgesundheitstag am 7. April gefordert. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, sei in vielen armen Ländern noch lange nicht Realität. Vor allem Menschen mit Behinderungen hätten oftmals keine Möglichkeit, sich von einem Arzt untersuchen und behandeln zu lassen.

medicoFrankfurt. - 70 Jahre nach ihrer Gründung droht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Unabhängigkeit und ihre Legitimität als weltweit führende Institution für globale Gesundheit zu verlieren. Das befürchtet die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Private Großspender wie die Bill & Melinda Gates Stiftung könnten immer mehr Einfluss auf die WHO ausüben, erklärte medico am Mittwoch in Frankfurt am Main.

dahwWürzburg. - Weltweit sterben jeden Tag fast 5.000 Menschen an Tuberkulose (TB), mehr als an HIV und Malaria zusammen. Im Jahr 2016 forderte die Krankheit insgesamt 1,7 Millionen Todesopfer, 90.000 weniger als im Vorjahr. Von den Verstorbenen waren 0,4 Millionen gleichzeitig auch HIV-positiv. Auf diese Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zum Welt-Tuberkulose-Tag (24. März) hingewiesen. 

dsw Hannover. - In Afrika gab es zwischen 2010 und 2014 durchschnittlich 8,2 Millionen Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr. Drei Viertel dieser Abtreibungen fanden unter unsicheren Bedingungen statt. Die Abtreibungsrate auf dem Kontinent liegt seit 20 Jahren nahezu unverändert bei 34 Abtreibungen pro 1.000 Frauen, während sie in Industrieländern um mehr als ein Viertel gesunken ist – auf 27 Abtreibungen pro 1.000 Frauen. Das hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) auf Grundlage einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts mitgeteilt.

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