Wiesbaden. - Die diesjährige Global Education Week findet vom 13. bis 19. November statt. Unter dem Motto "Peace for the Planet. A Planet of Peace." zielt die europaweite Aktionswoche darauf ab, das Bewusstsein für Globales Lernen als Instrument für Solidarität und Wandel zu schärfen und einen Beitrag zu einer nachhaltigeren, friedlicheren und gerechteren Welt zu leisten.
Bonn. - Anlässlich des Welttags der Alphabetisierung (08.09) beklagt die UNO-Flüchtlingshilfe, das Recht auf Bildung von Flüchtlingskindern sei gefährdet. Von den weltweit ungefähr 770 Millionen Analphabeten, sind fast zwei Drittel Mädchen und Frauen. Krisen, Kriege und Umweltkatastrophen hielten viele Menschen davon ab, ihr Grundrecht auf Bildung wahrzunehmen.
Montevideo. - Die UNESCO hat am Mittwoch in Uruguays Hauptstadt Montevideo den Weltbildungsbericht 2023 präsentiert. Unter dem Titel "Technologie in der Bildung" mahnt der Bericht verbindliche Regeln für die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien - wie etwa Künstlicher Intelligenz (KI) - im Bildungsbereich an. Die Autorinnen und Autoren machen zudem deutlich, dass technische Hilfsmittel den Unterricht zwar bereichern, menschliche Interaktion aber nie ersetzen können.
Bonn. - Weltweit wird das Recht auf Bildung verletzt. Darauf macht die UNESCO am 24. Januar, dem Welttag der Bildung, aufmerksam. Besonders in Krisen und Konflikten sind Bildungssysteme gefährdet. 2023 widmet die UNESCO den Welttag den Frauen und Mädchen in Afghanistan. 80 Prozent der weiblichen Bevölkerung im schulpflichtigen Alter wird der Zugang zu Bildung durch das Taliban-Regime verwehrt, der Besuch von weiterführenden Schulen und Universitäten gänzlich verboten. Das ist in keinem anderen Land der Welt der Fall.
Wiesbaden. - Der World Development Information Day am 24. Oktober gibt Anlass, die Bedeutung von Bildung als Grundlage für nachhaltiges Handeln hervorzuheben. Der World University Service (WUS) veröffentlicht dazu die aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Das aktuelle Datenblatt zeigt, dass die Ausgaben stagnieren und Deutschland der UN-Empfehlung nicht nachkommt.
Bonn. - Die Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative (DAFI) hat laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und UNO-Flüchtlingshilfe weltweit Impulse für bessere Bildungschancen von Flüchtlingen gesetzt. Durch das am 1. Oktober vor 30 Jahren gestartete DAFI-Programm hätten nicht nur mehr als 22.500 Flüchtlinge in ihren Aufnahmeländern studieren können, erklärten das UNHCR und sein deutscher Partner, die UNO-Flüchtlingshilfe. DAFI sei auch ein Modell und wichtiger Beitrag dafür, dass in den vergangenen Jahren die Quote der Flüchtlinge mit einem Hochschulstudium auf sechs Prozent steigen konnte.
Bonn. - In der UN-Kinderrechtskonvention sind sowohl der Schutz vor Gewalt als auch das Recht auf Gesundheit und Bildung verankert. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September weist die UNO-Flüchtlingshilfe auf den Missstand hin, dass besonders Flüchtlingskinder von Missbrauch, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit bedroht sind.