Ernährung

Berlin. - Vor einem Jahr warnten die Vereinten Nationen vor Hungersnöten "biblischen Ausmaßes". Die Warnung verhallte: Gerade einmal fünf Prozent der für 2021 benötigten Hilfsgelder für Ernährungssicherheit in Höhe von 7,8 Milliarden US-Dollar wurden von der internationalen Gebergemeinschaft bislang finanziert. Mehr als 200 Organisationen fordern deshalb in einem offenen Brief alle Regierungen auf, die Hilfe dringend zu erhöhen und zu verhindern, dass in diesem Jahr mehr als 34 Millionen Menschen an den Rand des Verhungerns getrieben werden.

aktion hungerBerlin. - Die Anzahl stark mangelernährter Kleinkinder in der Region Grand Sud im Süden Madagaskars hat sich seit dem vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Rund 4.000 Kinder unter fünf Jahren werden monatlich in ambulanten Ernährungszentren von Aktion gegen den Hunger registriert. Die Folgen des Klimawandels verschärfen die Ernährungskrise in der Region.

brot fdwBerlin. - Ab dem 19. März ist die heimische Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten in diesem Jahr rechnerisch aufgebraucht. Für den Rest des Jahres sind die Menschen in Deutschland vollständig auf Importe angewiesen. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen von Brot für die Welt, Fair Oceans und Slow Food Deutschland. Der "End of Fish Day" liegt damit in diesem Jahr mehr als zwei Wochen früher als im Vorjahr (5. April).

savethechildrenBerlin. - Mangelernährung infolge der Covid-19-Pandemie erhöht das Sterberisiko von Kindern weltweit: Mehr als 150 Kinder zusätzlich pro Tag könnten in den kommenden zwei Jahren an den Folgen von Mangelernährung sterben, wenn nicht rasch gegengesteuert wird, warnt Save the Children in einem neuen Bericht. Millionen weitere Kinder könnten durch Nährstoffmangel bleibende Gesundheitsschäden davontragen. Die Pandemie drohe viele Jahre des Fortschritts für die Ernährung von Kindern zunichte zu machen.

unoNew York. - Die Chance, eine Hungersnot im Jemen abzuwenden, wird immer kleiner. Das zeigen neue Rekordzahlen des akuten Hungers im Land. Millionen Familien seien bereits in verzweifelter Not, warnen die UN Food and Agricultural Organization (FAO), das UN World Food Programme (WFP) und UNICEF.

whh 150Berlin. - In Afghanistan wächst die Zahl der hungernden Menschen rasant. Aktuell sind 11,1 Millionen Menschen, mehr als ein Drittel der Bevölkerung, auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In den Wintermonaten könnte die Zahl auf 13,2 Millionen Menschen steigen, warnt die Welthungerhilfe im Vorfeld der internationalen Afghanistan-Konferenz am 23. und 24. November.

fianlogo klBerlin. - Welternährung, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und der Schutz der Biodiversität gehören zusammen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben zum Welternährungstag (16. Oktober) das "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung" vorgelegt. Darin beleuchten sie die Ursachen von Umweltzerstörung, Hunger und Ausbeutung und stellen Handlungsalternativen vor. Gleichzeitig fordern sie von der Bundesregierung, ihre Anstrengungen bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung zu intensivieren.

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