Ernährung

unoRom. - Die Zahl der Hungernden steigt weiter an. Das bestätigt der am Dienstag veröffentliche UN-Bericht "The State of Food Security and Nutrition in the World 2018". Demzufolge litten 2017 weltweit 821 Millionen Menschen Hunger – das ist jeder Neunte. Wenig Fortschritt wurde zudem in der Bekämpfung der verschiedenen Formen von Mangelernährung erzielt – von Unterentwicklung bei Kindern bis zu Fettleibigkeit bei Erwachsenen. Dadurch ist die Gesundheit von hunderten Millionen Menschen gefährdet.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Alarmierend viele Kinder in der tschadischen Hauptstadt N'Djamena sind akut mangelernährt. Weil das stationäre Ernährungszentrum in der Stadt vollkommen überfüllt ist, hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium jetzt ein weiteres therapeutisches Ernährungszentrum mit 50 Betten eröffnet.

careBonn. - Rund 30 Millionen Menschen im südlichen Afrika sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, warnt die internationale Hilfsorganisation CARE. Ohne eine langfristige Finanzierung des Winteranbaus und der Bekämpfung von Schädlingen drohe sich die Situation für Millionen von Menschen in Ländern wie Madagaskar, Sambia und Malawi in den kommenden Monaten dramatisch zu verschlechtern.

Rom. - Alle zwei Jahre, anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Fischerei, veröffentlicht die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ihren Bericht über den Zustand der Weltfischbestände und der Aquakultur. "State of World Fisheries and Aquaculture" (SOFIA) basiert auf den offiziellen Daten der Staaten, die zusammengetragen und detailliert ausgewertet werden. Die Ergebnisse und die von SOFIA aufgezeigten Entwicklungstendenzen sind weltweit ein Gradmesser für die Probleme in der Fischereiwirtschaft. Fair Oceans nimmt zum mittlerweile vierten Mal an der Sitzung teil, die noch bis 13. Juli in Rom stattfindet. Die vorgelegten Zahlen aus dem aktuellen SOFIA-Bericht von 2018 machen deutlich, dass die Überfischung der Ozeane und Meere weiterhin ungebremst zunimmt.

whh Bonn. - Die Vereinten Nationen haben am Donnerstag einen neuen Bericht über die weltweite Ernährungslage vorgestellt. Danach waren im letzten Jahr 124 Millionen Menschen in 51 Ländern in akuter Gefahr, weil sie sich nicht mehr alleine ernähren konnten.  as sind elf Millionen mehr als 2016. Die Vereinten Nationen bestätigen mit dem neuen Bericht die Erfahrungen der Welthungerhilfe, nach denen Kriege und Konflikte weltweit die größten Hungertreiber sind. 

whh Bonn. - Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos hat die Welthungerhilfe darauf aufmerksam gemacht, dass die zunehmende Ungleichheit nicht nur die Armut, sondern auch den weltweiten Hunger verschärft. Neue Studien zeigten, dass die Ungleichheit in der Welt extrem zunimmt. Das gelte nicht nur für den Reichtum, sondern auch für die Konzentration von Macht bei kleinen Eliten, so die Welthungerhilfe. 

wfp iconBerlin. - Im Rahmen der 23. UN-Klimakonferenz in Bonn hat das UN World Food Programme (WFP) eine Studie vorgestellt. Der Report belegt, dass das Risiko an Hunger zu leiden in vielen Regionen der Welt eng mit den Folgen des Klimawandels einhergeht. 

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