Ernährung

whh Bonn. - Die Vereinten Nationen haben am Donnerstag einen neuen Bericht über die weltweite Ernährungslage vorgestellt. Danach waren im letzten Jahr 124 Millionen Menschen in 51 Ländern in akuter Gefahr, weil sie sich nicht mehr alleine ernähren konnten.  as sind elf Millionen mehr als 2016. Die Vereinten Nationen bestätigen mit dem neuen Bericht die Erfahrungen der Welthungerhilfe, nach denen Kriege und Konflikte weltweit die größten Hungertreiber sind. 

whh Bonn. - Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos hat die Welthungerhilfe darauf aufmerksam gemacht, dass die zunehmende Ungleichheit nicht nur die Armut, sondern auch den weltweiten Hunger verschärft. Neue Studien zeigten, dass die Ungleichheit in der Welt extrem zunimmt. Das gelte nicht nur für den Reichtum, sondern auch für die Konzentration von Macht bei kleinen Eliten, so die Welthungerhilfe. 

wfp iconBerlin. - Im Rahmen der 23. UN-Klimakonferenz in Bonn hat das UN World Food Programme (WFP) eine Studie vorgestellt. Der Report belegt, dass das Risiko an Hunger zu leiden in vielen Regionen der Welt eng mit den Folgen des Klimawandels einhergeht. 

wfpBerlin. - Der Welternährungstag am 16. Oktober 2017 steht aus der Sicht des UN World Food Programme (WFP) ganz im Zeichen von weltweitem Frieden. Das bekräftigt WFP-Exekutivdirektor David Beasley in seinem Appell zum internationalen Gedenktag. Von 815 Millionen Menschen, die weltweit Hunger leiden, leben 489 Millionen in Konfliktregionen.

welthunger index 2017

Washington. - Die Bekämpfung des Hungers macht Fortschritte, aber diese werden durch Kriege und Folgen des Klimawandels in Teilen wieder zunichte gemacht. Darauf weist der neue Welthunger-Index hin, der die Ernährungslage in 119 Ländern berechnet. Die Werte zur Hungersituation sind weltweit seit dem Jahr 2000 um gut ein Viertel gefallen. Gleichzeitig drohen in Ländern wie dem Südsudan, Nigeria, Somalia und dem Jemen derzeit sogar Hungersnöte und ist die absolute Zahl der Hungernden auf 815 Millionen Menschen gestiegen. Besonders dramatisch ist die Lage in der Zentralafrikanischen Republik, wo es seit 2000 keine Verbesserung gab. Das Land bildet weltweit das Schlusslicht im Index.

misereorAachen. - Mit Blick auf den Welternährungstag (16. Oktober) betrachtet das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die wachsende Macht des Agrobusiness und seine negativen Folgen für Mensch und Mitwelt mit Sorge. "Das Modell des Agrobusiness ist weder nachhaltig, noch leistet es einen zukunftsfähigen Beitrag zur Bekämpfung des Hungers in der Welt", betonte MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel am Donnerstag. Laut der Welternährungsorganisation FAO ist die Zahl chronisch unterernährter Menschen seit zehn Jahren erstmals wieder auf 815 Millionen Menschen gestiegen.

righttofood2017

Berlin. - Vor zehn Jahren explodierten weltweit die Preise für Grundnahrungsmittel. Die Zahl der Hungernden stieg auf über eine Milliarde Menschen, in Dutzenden Ländern kam es zu Unruhen. Die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen belegen, dass aktuell rund elf Prozent der Weltbevölkerung chronisch Hunger leiden. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben am Donnerstag das 10. Jahrbuch zum Recht auf Nahrung vor,gelegt in dem die Hintergründe der Krise beleuchtet und Alternativen vorgestellt werden.

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