Ernährung

nahrungBerlin. - Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage wollen drei von vier Deutschen, dass Banken aus spekulativen Finanzgeschäften mit Nahrungsmitteln aussteigen. Nur elf Prozent sind für ein Weiterlaufen dieser Geschäfte. Die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts war im Juli von Oxfam in Auftrag gegeben worden.

careBonn. Anlässlich des G8-Gipfels, der ab Montag unter britischer Präsidentschaft in Nordirland stattfindet, hat die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg mehr und gezielte Unterstützung für Kleinbauern in Entwicklungsländern gefordert. "Aktuell leiden 870 Millionen Menschen weltweit – und damit jeder achte Mensch – an Hunger", so Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE. Dreiviertel dieser Menschen seien selbst Kleinbauern, die Mehrheit von ihnen weiblich.

wvFriedrichsdorf. - Das internationale Kinderhilfswerk World Vision macht in einer neuen Studie darauf aufmerksam, dass durch bewaffnete Konflikte Fortschritte bei der Ernährung von Kindern zunichte gemacht werden. Es habe sich gezeigt, dass Investitionen in die Ernährung auch zu mehr Frieden führen. So habe beispielsweise Sierra Leone nach dem Ende des Bürgerkriegs ganz bewusst einen starken Fokus auf die Förderung der Landwirtschaft gelegt.

kindLondon. - Am Rande des G8-Gipfels in London haben Regierungen, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Gruppen mehr Mittel gegen Mangelernährung angekündigt. Die Europäische Union will bis 2020 rund 3,5 Milliarden Euro aufwenden, die deutsche Bundesregierung 200 Millionen. Die Gates Stiftung sagte 800 Millionen US-Dollar für Investitionen in Landwirtschaft und Ernährungssicherung zu. Insgesamt wurden Zusagen in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar gemacht.

boerseBerlin. - Schon 20 Prozent weniger Fleischkonsum in den Industrieländern hätte spürbare Auswirkungen auf die Agrarpreise und die Ernährungssicherung armer Menschen in Entwicklungsländern. Laut einer aktuellen Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen wären 60 Prozent der Deutschen zu einer Einschränkung ihres Fleischkonsums bereit. Ihre Motivations-Faktoren sind aber hauptsächlich Überlegungen zur eigenen Gesundheit und zum Tierschutz.

oxfamBerlin. - Die anhaltend hohen und stark schwankenden Lebensmittelpreise haben tiefgreifende negative Folgen für das Alltagsleben von Menschen in armen Ländern. Das zeigt der Bericht "Squeezed" (Ausgequetscht) von Oxfam und dem Institute of Development Studies (IDS) der Universität Sussex. Für den Bericht wurden in 23 ländlichen und städtischen Gemeinden in zehn Ländern jeweils zehn Familien interviewt sowie verfügbare Erhebungen auf lokaler und nationaler Ebene herangezogen.

wfpKairo. - Immer mehr Ägypter sind von Armut und Hunger bedroht. Zu diesem Schluss kommt ein gemeinsamer Bericht, den das UN World Food Programme (WFP), die ägyptische Behörde CAPMAS und das International Food Policy Research Institute (IFPRI) am Dienstag in Kairo veröffentlicht haben.

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