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  1. bmz 100Berlin. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist zu einer sechstägigen Reise nach Brasilien aufgebrochen. Sie reist zunächst ins Amazonasgebiet. Dort trifft sie die brasilianische Umweltministerin Marina Silva und die norwegische Entwicklungsministerin Anne Tvinnereim. Im Zentrum des Besuchs stehen der Waldschutz und die Wiederbewaldung zerstörter Flächen sowie die Situation der traditionellen Völker, die im Wald leben. Schulze reist anschließend weiter nach Rio de Janeiro, wo ab Montag das Treffen der G20-Entwicklungsminister stattfindet.

  2. caritas 150Freiburg. - Dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien ist der Bedarf an humanitärer Hilfe so hoch wie noch nie. Fast 17 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. 90 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Nahezu 13 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Wirtschaft des Landes steht kurz vor dem Zusammenbruch, so die katholische Hilfsorganisation Caritas international.

  3. malteser int 200Köln/Juba. - Nach mehr als einem Jahr Krieg im Sudan flüchten immer mehr Menschen vor Hunger und Gewalt in den Südsudan, um dort Schutz zu finden. Rund 740.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Ausbruch des Krieges aus dem Sudan in das Nachbarland geflohen. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts stellt Malteser International 200.000 Euro zur Verfügung, um diese Menschen und die aufnehmende Bevölkerung zu versorgen.
  4. net oda 2022 oecd 800
    Quelle: OECD


    Berlin. - Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe, Misereor und rund 30 andere Entwicklungsorganisationen sind bestürzt über den am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf für den Bundeshaushalt 2025, der eine Halbierung des Etats für Humanitäre Hilfe und massive Kürzungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit vorsieht. »Auf eine Rekordanzahl an bewaffneten Konflikten antwortet die Bundesregierung mit Rekordkürzungen bei der Humanitären Hilfe. Damit lassen sich keine Katastrophen bewältigen«,, erklärte Dagmar Pruin, Präsidentin der beiden evangelischen Hilfswerke.

  5. forum fairer handel 200Berlin. - Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten 2023 in Deutschland ist nach Angaben des Forums Fairer Handel (FFH) um 7,3 % auf 2,34 Milliarden Euro (geschätzte Endverbraucherpreise) gestiegen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Inflation von 6,3 % im vergangenen Jahr entspreche dies einem leichten Umsatzplus, so der FFH. Jedoch seien die Absätze wichtiger Produkte wie Kaffee leicht gesunken. Die Verbraucher in Deutschland gaben demnach pro Kopf durchschnittlich 27,61 Euro für faire Lebensmittel, Textilien und Handwerksprodukte aus.
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