UNIFEMBonn (epo). - Mit der Konferenz "Nein zur Gewalt! Handel mit Frauen aus Zentralasien und Osteuropa bekämpfen!" in Bonn beginnt das Deutsche Komitee für UNIFEM (United Nations Development Fund for Women) am 31. Mai eine zweijährige Veranstaltungsreihe gegen den Frauenhandel. Im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland war im Ausland immer wieder Besorgnis über mögliche Zwangsprostitution im Umfeld der WM-Stadien geäußert worden.

Der Auftakt der Reihe findet am Mittwoch, 31. Mai, von 10 bis 17 Uhr im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der Bonner Museumsmeile statt.

UNIFEM Deutschland untersucht in der Reihe die Hintergründe des Frauenhandels als moderner Form der Sklaverei und unterbreitet Vorschläge zur Prävention. Mit internationalen Expertinnen und Politikern will die Konferenz der Frage nachgehen, welche effektiven Möglichkeiten zur Verhinderung des Frauenhandels und zum Opferschutz bestehen.

Von 17.30 bis 19 Uhr findet am gleichen Ort die Podiumsdiskussion "Strategien zur Bekämpfung des Frauenhandels" statt, zu der UNIFEM ebenfalls einlädt. Dieser Konferenz folgen Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Afrika und Lateinamerika. Im Herbst 2007 verleiht UNIFEM Deutschland einen Preis an Projekte, die helfen, den Frauenhandel zu verhindern.

 Deutsches Komitee für UNIFEM


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