amerika 21Ciudad Bolívar. - In Venezuela sind 18 Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften nahe der Goldmine Cicapra de Guasipati im südöstlichen Bundesstaat Bolívar getötet worden. Nach offiziellen Angaben waren die 17 Männer und eine Frau illegale Goldgräber. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Mittwoch berichtet. 

"Alle Opfer wiesen Schussverletzungen auf, die Folgen von Zusammenstößen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und einer in der Zone aktiven bewaffneten Gruppe waren", sagte ein Vertreter des Militärs gegenüber der lokalen Zeitung Correo del Caroní. Die Gruppe sei mit einem FAL-Gewehr, vier Kurzwaffen, einer Schrotflinte und zwei Granaten ausgerüstet gewesen.

Der Gouverneur von Bolívar, Josto Noguera hat laut amerika21.de bestätigt, dass ein Militärkontingent an einer Operation in der Region teilgenommen hat, aber keine weiteren Einzelheiten zu den Opfern genannt.

Der Vorfall, der laut amerika21.de am vergangenen Samstag geschah, ist der blutigste seit dem Massaker von Tumeremo im Jahr 2016, bei dem mindestens 17 Bergleute von einer kriminellen Gruppe ermordet wurden, die den illegalen Goldbergbau in der Region kontrolliert.

Der illegale Bergbau ist seit langem ein großes Problem im mineralreichen Bundesstaat Bolívar. Er hat zu schweren Umweltzerstörungen und einer Vielzahl sozialer Missstände geführt, darunter Prostitution, grenzüberschreitender Schmuggel, Alkoholismus und Bandengewalt.

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Quelle: www.amerika21.de 


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