worldvisionKöln. - Der BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken ist mit dem Kindheitsretterpreis 2018 der Hilfsorganisation World Vision ausgezeichnet worden. Überreicht wurde der Preis bei einer Veranstaltung in Köln vom Vorstand der Kinderhilfsorganisation World Vision, Christoph Waffenschmidt. Niedecken erhielt die Auszeichnung für sein jahreslanges Engagement für Kindersoldaten in Afrika.

"Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie lenkt hoffentlich das öffentliche Interesse auf das Leid der Kindersoldaten", sagte Wolfgang Niedecken. Der Sänger der Rockband BAP engagiert sich seit zehn Jahren für das Projekt Rebound, das er gemeinsam mit der internationalen Kinderhilfsorganisation World Vision gegründet hat. World Vision hatte den Benefizabend mit insgesamt 250 Gästen im Kölner Marriott Hotel zum Dank für dieses Engagement organisiert.

Chistoph Waffenschmidt sagte in seiner Laudatio: "Wolfgang Niedecken hat in den vergangenen Jahren hunderte von Kinderleben gerettet. Ohne viel Aufhebens, sondern mit Beharrlichkeit, Leidenschaft und Kraft. Er ist ein Kindheitsretter und ich freue mich, dass sein Engagement mit dem ersten Kindheitsretterpreis ausgezeichnet wird."

Moderiert wurde der Abend von Ulrike von der Groeben (RTL). Unter den Gästen waren die Schauspielerin Janine Kunze und Musiker Thorsten Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse).

Das Projekt Rebound wurde vor zehn Jahren nach einem Besuch von Niedecken in Uganda gegründet und wird seit 2011 im Ostkongo weitergeführt. Ehemalige Kindersoldaten und zwangsprostituierte Mädchen erhalten hier psychosoziale Betreuung, Schulunterricht und eine Berufsausbildung. In den vergangenen zehn Jahren fanden so über 800 Kinder zurück in ein ziviles Leben. Das Projekt wird von weiteren Spendern gefördert. 

Im Rahmen einer internationalen Kampagne unter dem Titel "Jeder Einzelne zählt, um Gewalt gegen Kinder zu beenden", kümmert sich World Vision besonders um Kinder in Brennpunkten und auf der Flucht, sorgt für ihre Betreuung in Kinderschutzzentren, in denen sie zur Ruhe kommen und zur Schule gehen können und versorgt sie medizinisch und mit Nahrungsmitteln.

Quelle: www.worldvision.de 


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