Marsch gegen den Hunger in Hongkong. Foto: WFPBerlin (epo). -  Mehr als 700.000 Menschen in mehr als 100 Ländern sind am Sonntag einem Aufruf der Vereinten Nationen gefolgt und haben an einem Marsch gegen den Hunger teilgenommen. Mit dem jährlich stattfindenden Marsch will das Welternährungsprogramm der UNO (WFP) das Bewusstsein für das Schicksal hungernder Kinder wecken und Spenden für Schulspeisungen einwerben. Einer der Teilnehmer des Marsches in Nairobi, der kenianische Marathonläufer Paul Tergat, der u.a. den New York Marathon gewonnen hat, hatte einst als Kind selbst von einem WFP-Schulspeisungsprogramm profitiert.

Der erste Marsch begann um zehn Uhr Ortszeit in Neuseeland. In Moskau versammelten sich Medienberichten zufolge tausende Demonstranten auf dem Roten Platz. In Liberias Hauptstadt Monrovia fand eine der größten Veranstaltungen statt. Zehntausende Kinder nahmen dem WFP zufolge mit ihren Eltern an dem Ereignis teil.

Papst Benedikt XVI. wies in seiner Sonntagspredigt auf dem Petersplatz in Rom auf den Marsch gegen den Hunger hin und sagte, jeder könne dazu beitragen, die Geißel des Hungers zu überwinden. Besonders dramatische sei die Lage in der westsudanesischen Provinz Darfur, wo seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2003 mehr als zwei Millionen Menschen von ihrem Land vertrieben wurden.

[Foto: Marsch gegen den Hunger in Hongkong ? WFP]

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