BMZBerlin (epo.de). - Der drohende Klimawandel, seine Folgen und die Frage, welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden müssen, sind die zentralen Anliegen einer Reise der deutschen Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) nach Peru. Die Ministerin will in den kommenden drei Tagen neben politischen Gesprächen und Treffen mit Nicht-Regierungsorganisationen sowie deutschen Durchführungsorganisationen vor allem Umwelt-Projekte und  Projekte zur Armutsbekämpfung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit besuchen.

Der Klimawandel sei ein wichtiges Thema für die Zukunft Perus, erklärte das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) . Das Land sei besonders anfällig für extreme Wetterereignisse. Das Abschmelzen von Gletschern führe zu Wasserknappheit. Fortdauernde Trockenheit treibe die Verwüstung weiter Landstriche dramatisch voran.

Neben der Förderung von Erneuerbaren Energien und Energie-Effizienz ist aus der Sicht des BMZ die Entwicklung von Strategien zur Anpassung an den Klimawandel dringend notwendig. Hierbei wolle die deutsche Entwicklungspolitik ihren Beitrag leisten.

Obwohl die Entwicklungsländer bislang nur wenig zum Klimawandel beigetragen haben, sind sie doch am stärksten von den Folgen betroffen. "Daher besteht nicht zu letzt auch eine moralische Verantwortung der Industrieländer, sich zu engagieren", so das BMZ.

Beim EU-Lateinamerika-Gipfel, der im Mai in Lima stattfindet, soll der Umgang mit dem Klimawandel ein Schwerpunktthema sein. Auch zu dessen Vorbereitung dient die Reise von Bundesministerin Wieczorek-Zeul.

 www.bmz.de


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