BMZBerlin (epo). - Deutschland und die Dominikanische Republik haben sich darauf verständigt, ihre entwicklungspolitische Zusammenarbeit auf die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen im zentralen Bergland und in der Grenzregion zu Haiti zu konzentrieren. Die Bundesregierung stellt hierfür in den kommenden drei Jahren 9,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Wie das Entwicklungsministerium (BMZ) nach dem Abschluss der Regierungsverhandlungen mitteilte, hängen vom Schutz und der verantwortungsvollen Nutzung der Wassereinzugsgebiete die Quantität und die Qualität des Wassers ab, das für Trinkwasser und Bewässerung in der Dominikanischen Republik verfügbar ist. Abholzung und unsachgemäße Anbaumethoden hätten in der Vergangenheit die Erosion gefördert und damit die Ernährungsgrundlage vieler Menschen gefährdet. Insbesondere erhöhe die Erosion das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen in der Regenzeit, wie die Katastrophen von 2004 in der Dominikanischen Republik und Haiti drastisch gezeigt hätten.

Die gesamte Neuzusage für die Jahre 2005 bis 2007 wird laut BMZ deshalb auf diese Aufgaben konzentriert. Insgesamt stellt die Bundesregierung 9,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Konkret geht es um die Wassereinzugsgebiete (Flusstäler) des Grenzflusses Artibonito und des Alto R?o Yaque del Norte, die Stärkung der Leistungsfähigkeit der dominikanischen Behörden und ein besseres Zusammenwirken mit der Zivilgesellschaft auf nationaler und kommunaler Ebene. Im Tal des Artibonito wird dabei grenzüberschreitend mit beiden Ländern, der Dominikanischen Republik und Haiti, zusammengearbeitet.

Die bereits gute Abstimmung mit anderen Partnern wie der EU-Kommission, Weltbank/GEF, UNDP, Kanada, USA und Frankreich werde intensiviert und jetzt auch aktiver von der dominikanischen Regierung koordiniert, erklärte das BMZ.

 BMZ


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