niebel_dirk_fdp_100Berlin (epo.de). - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ist am Montag zu einer Afrikareise aufgebrochen. Stationen seines Besuchs sind Ghana und Sambia. Begleitet wird Niebel von einer Delegation aus Abgeordneten des Bundestags und des Europäischen Parlaments, von Wirtschaftsvertretern und Vertretern der Zivilgesellschaft.

"Ghana ist ein wichtiger Stabilitätsanker in der Region", sagte Dirk Niebel zu Beginn seiner Reise nach Ghana. "Seine Demokratie hat sich in mehreren friedlichen Regierungswechseln nach Parlaments- und Präsidentschaftswahlen bewährt. Als erstem Land in Subsahara-Afrika ist es Ghana wohl bereits in diesem Jahr gelungen, das erste Millenniumsentwicklungsziel - die Halbierung der Zahl von Menschen, die in absoluter Armut leben - zu erreichen. Damit ist Ghana für den gesamten Kontinent ein Vorbild. Sein Beispiel belegt den Zusammenhang zwischen guter Regierungsführung, armutsorientierter Politik und Entwicklungserfolgen."

Während seines Besuchs in Ghana wird Niebel mit Staatspräsident John Atta Mills sowie Finanzminister Kwabena Duffuor zusammentreffen. Auf dem Programm stehen außerdem Besuche von Vorhaben, die als "Public Private Partnerships" in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft umgesetzt werden sowie die Besichtigung des Kofi Annan International Peacekeeping Training Center. Neben weiteren Projektbesuchen zum Thema Stärkung dezentraler Verwaltungsstrukturen und Verbesserung der Qualität landwirtschaftlicher Produkte wird der Minister auch mit einer Gruppe in Deutschland ausgebildeter und in ihr Land zurückgekehrter ghanaischer Fachkräfte zusammentreffen.

Ghana gehört zu den wichtigen Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die deutsch-ghanaische Entwicklungskooperation erfolgt schwerpunktmäßig in den Bereichen Dezentralisierung, Landwirtschaft und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.

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