gizEschborn. - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Donnerstag gemeinsam mit Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn besucht. Die Kanzlerin informierte sich über die Arbeit der GIZ, unter anderem auch über ein Berufsbildungsprojekt in den Palästinensischen Gebieten.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist die GIZ in den Palästinensischen Gebieten tätig, um Perspektiven für Berufsanfänger, Berufschullehrer und Jungunternehmer zu schaffen. Dazu seien bislang 500 Lehrer und Berufsberater in Trainingskursen im In- und Ausland weiterqualifiziert worden, teilte die GIZ mit. Diese unterstützen nun - ausgerichtet am Bedarf der Wirtschaft - junge Menschen bei ihrer Berufswahl, der Ausbildung, der Arbeitssuche und bei Bewerbungen.

Rund 30.000 junge Menschen profitierten schon von den Kursen – durch eine bessere Berufsausbildung oder Beratung. "Eine zukunftsorientierte Entwicklungspolitik ist weit mehr als karitative Entwicklungshilfe. Sie ist eine Zukunftsinvestition und steht für partnerschaftliche und innovative Lösungen globaler Probleme. Mit der GIZ haben wir eine Organisation geschaffen, die diesen Anspruch verkörpert: unser Aushängeschild für die deutsche internationale Zusammenarbeit", sagte Niebel.

Die GIZ hatte zum Jahresbeginn 2011 ihre Arbeit aufgenommen. Das Bundesunternehmen bündelt die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH. Der Großteil der Mitarbeiterschaft arbeitet im Ausland. "Wir freuen uns sehr über den Besuch. Er ist eine Motivation für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in 130 Ländern weltweit dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern", sagte GIZ-Vorstand Bernd Eisenblätter.

www.giz.de

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