Entwicklung

whh 150Bonn. - Die Ausbreitung des Coronavirus in armen Ländern Afrikas und Asiens ist nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit. Nahrungsmittel können nicht mehr in ausreichendem Maße angebaut werden und Lieferketten werden unterbrochen. Es drohen Versorgungsengpässe und in der Folge Hunger, warnt die Welthungerhilfe. Aktuell leiden rund 820 Millionen Menschen weltweit an Hunger.

misereorAachen. - Angesichts der sich immer stärker abzeichnenden Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise hat MISEREOR drei weltweite Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Insgesamt 3,6 Millionen Euro stehen damit für Gesundheitsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zur Verfügung. Mit dem Geld, das aus Spenden sowie Mitteln des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) stammt, sollen Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und andere benötigte Materialien für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Qualifizierung, Beratung und Prävention finanziert werden.

rsfBerlin. - Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen (RSF) ruft deshalb Afrikas Regierungen auf, im Kampf gegen die Pandemie nicht die darüber Berichtenden ins Visier zu nehmen, sondern vielmehr die Pressefreiheit zu garantieren.

wusWiesbaden. - Die weltweite Coronakrise zeigt die Dringlichkeit der UN-Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. So sieht Ziel 3 internationale Maßnahmen für "Gesundheit und Wohlergehen" vor, Ziel 6 "Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen". Dabei setzt die Agenda 2030 auf gemeinsame Anstrengungen weltweit. Kein Mensch soll zurückbleiben – "leave no one behind", lautet die Leitidee. Um diese Idee stark zu machen, lädt der World University Service (WUS) in der aktuellen Krisensituation zu der digitalen Kampagne "Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück" ein.

savethechildrenBerlin. - Vor der im Juli beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat Save the Children gemeinsam mit mehr als 40 anderen Organisationen an die Bundesregierung appelliert, bei der Reform des europäischen Asylsystems auf die Wahrung der Kinderrechte zu achten. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen äußerten in einem offenen Brief ihre Befürchtung, dass die deutschen Reformpläne hinter den internationalen Verpflichtungen zurückbleiben.

oxfamBerlin. - Die Corona-Pandemie bedroht das Leben von Millionen Menschen überall auf der Welt, vor allem aber in armen Ländern. Oxfam fordert zur Stärkung der dortigen öffentlichen Gesundheitsversorgung Schuldenerlasse und Hilfsgelder im Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar. Das ist das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder derzeit für Gesundheit ausgeben. In einem am Montag veröffentlichten Fünf-Punkte-Plan skizziert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, was jetzt zu tun ist, um die weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden und sicherzustellen, dass Erkrankte angemessen behandelt werden können.

worldvisionFriedrichsdorf. - Angesichts deutlich steigender Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Afrika und Teilen Südamerikas hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision gefordert, umgehend die schwachen Gesundheitssysteme in diesen Ländern zu stärken. Dazu gehöre auch, einen freien Zugang zu Medikamenten sicherzustellen.

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