Entwicklung

brot fdwBerlin. - 25 Jahre nach der Pekinger Weltfrauenkonferenz hat noch keiner der 189 beteiligten Staaten die dort verabschiedeten Verpflichtungen erfüllt. Weltweit stellen heute rechtsradikale und frauenfeindliche Strömungen Frauenrechte in Frage. Daher ist es umso wichtiger, die Staaten an ihre Verpflichtungen von Peking und die Kirchen und die Gesellschaft an ihre Verantwortung zur Verteidigung der Rechte und der körperlichen und seelischen Unversehrtheit von Frauen zu erinnern. Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland setzen sich weltweit für eine nachhaltige Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen ein und fordern die rechtliche Verankerung und konsequente Durchsetzung von Frauenrechten.

cbmBensheim. - Es ist ein Erfolg bei der Bekämpfung vermeidbarer Blindheit: Myanmar hat die Augeninfektion Trachom eliminiert. Das hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun bestätigt. Trachom ist weltweit unter den Top Ten der Blindheitsursachen. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) kämpfte seit den achtziger Jahren an der Seite der Regierung des süd-ost-asiatischen Landes und der WHO, um die Infektionsketten zu durchbrechen.

bmz 100Berlin. - Zum Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen am 30. September hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Gründung eines Internationalen Naturerbe Fonds angekündigt. Der Fonds soll nach den Worten Müllers öffentliche und private Beiträge sammeln und so eine nachhaltige Finanzierung für Naturschutzgebiete sicherstellen.

oxfamBerlin. - Covid-19-Überlebende aus 37 Ländern haben in einem offenen Brief an führende Vertreterinnen und Vertreter der pharmazeutischen Industrie gefordert, einen möglichen Impfstoff patentfrei allen Menschen zugänglich zu machen. Im Vorfeld einer hochrangig besetzten Veranstaltung zur Pandemie am Rande der UN-Generalversammlung wiesen sie auf die milliardenschwere öffentliche Finanzierung der Impfstoffforschung hin und äußerten die Befürchtung, bei der Vermarktung eines künftigen Impfstoffes könnten Profitinteressen im Vordergrund stehen.

venro 200Berlin. - Anlässlich des informellen Treffens der EU-Entwicklungsminister am 29. September, an dem auch der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell teilnimmt, hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) eine enge und faire Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa gefordert. Dabei müssten auch zivilgesellschaftliche Organisationen stärker einbezogen werden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Obwohl die Zahl der Flüchtlinge, die seit dem Jahr 2015 Schutz und Sicherheit in den EU-Ländern suchten, deutlich zurückgegangen ist, hat sich an den ursprünglichen Fluchtgründen nichts geändert. Aufgrund der Corona-Pandemie verschlechtert sich zudem die Lebenssituation vieler Flüchtlinge. Auf diese Entwicklung hat jetzt die UNO-Flüchtlingshilfe aufmerksam gemacht, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

venro 200Berlin. - Nach dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushaltsentwurf soll der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) minimal um 2,3 Millionen Euro steigen. Im Budget des Auswärtigen Amts wird die Humanitäre Hilfe um 150 Millionen Euro gekürzt. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert für beide Ressorts deutlich mehr Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen im globalen Süden.

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