Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Schutz für Geflüchtete aus Eritrea in Äthiopien gefordert. Die rund 100.000 Flüchtlinge seien aufgrund des bewaffneten Konflikts in Tigray in einer dramatischen Lage, erklärte die Menschenrechtsorganisation in Göttingen.

medicoFrankfurt/Main. - Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international hat anlässlich des Tags der Menschenrechte (10. Dezember) Europas Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. "Menschenrechtsverletzungen sind entgegen der Rhetorik europäischer Regierungen nicht bloß ein Problem außerhalb Europas. Vielmehr ist die Entrechtung von Flüchtlingen und Migranten auch innerhalb Europas in den letzten Jahren zum Normalzustand geworden", sagte Ramona Lenz, Referentin für Flucht und Migration.

cir logoMünster. - Anlässlich des bevorstehenden Nikolaustages hat die deutsche Spielzeugbranche einen kräftigen Anstieg der Umsätze in der Pandemie verkündet. Noch nie war der Spielwarenhandel so wichtig wie 2020, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels (BVS). Dass die Gewinne einmal mehr nicht an die Arbeiterinnen und Arbeiter in chinesischen Spielzeugfabriken weitergegeben werden, zeigt der Toys Report 2020 der Christlichen Initiative Romero (CIR).

tdh 200Osnabrück. - Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat von Politik und Wirtschaft ein deutlich stärkeres Engagement gegen Sklaverei verlangt. Weltweit werden nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation 40 Millionen Menschen als Sklaven ausgebeutet, darunter zehn Millionen Kinder. Sie würden verkauft, gegen ihren Willen festgehalten und gehandelt wie Gegenstände, kritisierte terre des hommes.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung von 36 Hinterbliebenen von Rassismus-Opfern gefordert, die am Samstag bei einem Protest während der Feiern zum 60. Unabhängigkeitstag in Mauretanien verhaftet wurden. Die Witwen und Waisen erinnerten mit ihrem Protest an die Hinrichtung von 28 dunkelhäutigen Offizieren im Massaker von Inal am 28. November 1990 und an die gewaltsame Vertreibung von 70.000 Angehörigen ihrer Bevölkerungsgruppe aus Mauretanien im Jahr 1989.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok