Entwicklung

WadeTunis (epo). - Senegals Präsident Abdoulaye Wade hat die reichen Industrieländer aufgefordert, die Entwicklungsländer stärker bei der Beschaffung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu unterstüzten. Auf dem Weltinformationsgipfel in Tunis forderte der Führer des westafrikanischen Landes, bei jedem Computerkauf solle ein Prozent des Kaufpreises dafür aufgewendet werden, Computerausstattung für arme Länder zu finanzieren.

wsisTunis/Berlin (epo). - Teilnehmer und Beobachter des Weltinformationsgipfels in Tunis haben scharfe Kritik an der repressiven Haltung des Gastgeberlandes gegenüber Dissidenten und zivilgesellschaftlichen Gruppen geübt. Der Schweizer Bundespräsident Samuel Schmid sparte in seiner Rede vor den Delegierten nicht mit Tadel - und wurde vom tunesischen Fernsehen zensiert. Wegen ständiger Belästigung durch staatliche Behörden protestierten zahlreiche Journalisten, die über den Gipfel berichten. Der internationale Fernsehsender TV5 hatte aus Protest gegen die Behinderung der Berichterstattung schon einen Tag vor Beginn des Gipfels den Abzug eines Kamerateams aus Tunesien angekündigt.

Reisproduktion in IndienStuttgart (epo). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" hat die neue Bundesregierung aufgefordert, die Bekämpfung von Armut und Hunger in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungspolitik zu rücken. "Das Thema Ernährungssicherung führt derzeit ein Schattendasein in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit", sagte die Direktorin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, anlässlich der Eröffnung der 47. Aktion von Brot für die Welt.

Karin KortmannDer SPD-Parteitag in Karlsruhe hat die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete und bisherige entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Karin Kortmann, zur künftigen Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bestimmt. "Dieses Amt ist für mich eine riesige Herausforderung und Chance", sagte Kortmann. Ich bin sehr froh und glücklich, dass mich die Bundesministerin gefragt hat, ob ich diese Arbeit übernehmen möchte."

WSISTunis/Berlin (epo). - In Tunis hat der Weltgipfel über die Informationsgesellschaft begonnen. Delegierte aus 175 Ländern beraten vom 16.-18. November in der tunesischen Hauptstadt über Wege, den "digitalen Graben" zwschen Industriestaaten und Entwicklungsländern zu überbrücken. Das eigentliche Gipfelthema - die ärmeren Länder des Südens bei der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationsmittel technisch und finanziell zu unterstützen - wird überschattet von Bestrebungen der US-Regierung, ihr Monopol bei der Internet-Aufsicht zu behalten, und repressiven Maßnahmen der tunesischen Behörden gegenüber kritischen Stimmen in der Zivilgesellschaft und den Medien.

wsisTunis/Berlin (epo). - Der Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) in Tunesien hat mit einem Eklat begonnen. Einen Tag vor den High-Level-Meetings des Weltinformationsgipfels in Tunis haben am Dienstag zivilgesellschaftliche Organisationen mehrere geplante Veranstaltungen abgesagt. Sie begründeten dies mit der zunehmenden Repression tunesischer Behörden gegenüber Konferenzteilnehmern und Beobachtern.

Huguette LabelleBerlin (epo). - Der Vorstandsvorsitzende von Transparency International, Prof. Dr. Peter Eigen, hat seine Position nach mehr als zehn Amtsjahren auf eigenen Wunsch abgegeben. Die Jahreshauptversammlung von Transparency International am 13. November 2005 in Berlin wählte Huguette Labelle zu seiner Nachfolgerin. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) dankte Eigen für seinen Einsatz gegen die weltweite Korruption.

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