Wirtschaft

fairtrade Berlin. - Unter dem Motto "Gleiche Chancen durch Fairen Handel" hat am Freitag die Faire Woche begonnen. Bis zum 27. September finden in ganz Deutschland Aktionen rund um den Fairen Handel statt. Schirmherr der Fairen Woche, die zum 18. Mal stattfindet, ist Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Die Faire Woche wird vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair (Fairtrade Deutschland) veranstaltet.

lieferkettengesetzBerlin. - Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

fairtrade Köln. - Die internationalen Kaffeepreise bewegen sich seit Monaten auf extrem niedrigem Niveau. Der Weltmarktpreis für ein Pfund Arabica-Kaffee lag in der ersten Jahreshälfte zeitweise unter 88 US-Cent – ein historischer Tiefststand. Der Preisverfall bedroht die Existenz von Millionen Menschen, die Kaffee anbauen. Um die Kleinbauern stärker zu unterstützen, hat TransFair e.V. Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, fairen Kaffee zu fördern, die Kaffeesteuer für fairen Kaffee abzuschaffen und die Lebensgrundlagen für Kaffeebauern zu verbessern.

forum fairer handel 200Berlin. - Im Geschäftsjahr 2018 haben die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland 1,7 Milliarden Euro für Produkte aus Fairem Handel ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 15 Prozent. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Umsatz im Fairen Handel mehr als verdoppelt. Das hat das Forum Fairer Handel am Mittwoch in Berlin bekannt gegeben.

oxfamBerlin. - Steigende Hungerzahlen, stärkere Klimaextreme und beschleunigtes Artensterben – eine Kehrtwende in der Agrar- und Ernährungspolitik ist drängender denn je. Dies hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Welternährungsberichts der Vereinten Nationen betont. Agrarökologie sollte zum zentralen Förderkonzept der Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum in Entwicklungsländern werden.

greenpeace Hamburg. - Der im großen Stil geplante Abbau von Manganknollen in der Tiefsee droht einzigartige marine Ökosysteme zu zerstören und ganze Arten auszulöschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Greenpeace-Report. Länder wie China, Korea, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland planen in den Bergbau am Meeresboden einzusteigen, um sich den Zugang zu begehrten Metallen und seltenen Erden zu sichern.

misereorBerlin. - Anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund rufen das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und das Fair Handelsunternehmen GEPA die katholische Kirche dazu auf, konsequenter ausschließlich fair gehandelte Produkte zu beziehen. Die (Erz-)Bistümer müssten auf die Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zur Schöpfungsverantwortung nun auch Taten folgen lassen, forderte Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von MISEREOR. Es sei an der Zeit, in kirchlichen Einrichtungen flächendeckend nachhaltig zu wirtschaften.

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