Wirtschaft

fianlogo klBerlin. - Anlässlich des Internationalen Tages des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April unterstützt FIAN Deutschland die Forderung des Europäischen Verbands kleinbäuerlicher Organisationen (ECVC), die durch den Coronavirus ausgelöste Krise dafür zu nutzen, die Diskriminierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu beseitigen. 49 Organisationen und Wissenschaftler haben sich mit diesem Anliegen in einem Offenen Brief an die EU-Kommission gewandt.

fairtrade 100Köln. - Die Hamsterkäufe der vergangenen Wochen haben die Nachfrage nach fair gehandelten Bananen verstärkt. Anlässlich des World Banana Day am 15. April hat TransFair (Fairtrade Deutschland) allerdings vor langfristigen Auswirkungen der Pandemie gewarnt. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, hat Fairtrade die Regeln der Prämienverwendung gelockert: Ab sofort können Prämiengelder ohne Zweckbindung ausbezahlt werden – etwa um Lohnverluste auszugleichen.

facing finance 100Berlin. - Für die Vereinten Nationen spielt die Versicherungswirtschaft bei der Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung weltweit eine wichtige Rolle. Doch dass die deutschen Anbieter betrieblicher Altersversorgung dieser Rolle nicht gerecht werden, zeigt eine neue Studie der NGO Facing Finance. Sie attestiert den größten deutschen Pensionskassen, die insgesamt rund 100 Milliarden Euro verwalten bzw. investieren, teils signifikante Defizite in Bezug auf Nachhaltigkeitsrichtlinien für Anlageentscheidungen bezüglich der Beiträge der Versicherten.

sez 100Stuttgart. - Aufgrund der Ausbreitung des Coronovirus findet die diesjährige Messe Fair Handeln nicht wie geplant statt. Das hat die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) jetzt mitgeteilt. Die Messe sollte ursprünglich im Rahmen der Stuttgarter Frühjahrsmessen vom 16. bis 19. April stattfinden.

misereorAachen. - Zum 50. Geburtstag des Fairen Handels in Deutschland hat MISEREOR von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu einer Marktwirtschaft gefordert, die konsequent gerecht und ökologisch verantwortungsvoll agiert. "Dazu gehören insbesondere ehrliche Preise, die auch die ökologischen, sozialen und kulturellen Kosten berücksichtigen, die durch unsere gegenwärtige Wirtschaftsweise entstehen", sagte MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak.

germanwatch 150Berlin. - Am Donnerstag will der Deutsche Bundestag das Durchführungsgesetz zur Konfliktmineralien-Verordnung verabschieden. Die 2017 von der EU beschlossene Verordnung ist ein erster entscheidender Schritt zur Förderung von gerechten und konfliktfreien Lieferketten. Ab nächstem Jahr soll die Verordnung zur verantwortungsvollen Beschaffung von Zinn, Wolfram, Tantal und Gold (3TG) aus Konfliktregionen, in denen schwere Menschenrechtsverletzungen drohen, auch in Deutschland in Kraft treten. Doch es ist unklar, welche Unternehmen sich an die Verordnung halten müssen.

fairtrade 100Köln. - Am 25. März startet zum achten Mal die International Fairtrade Conference IFC in Berlin – in diesem Jahr unter dem Motto "Next Global Level – Faire Wirtschaft schafft Zukunft für alle". Auf der Agenda stehen drängende Themen des globalen Handels, wie faire Lieferketten, Gendergerechtigkeit und Kinderrechte sowie Klimaschutz. Hersteller, Händler, Start-ups, Klimaschützer und Experten aus dem fairen Handel diskutieren die Chancen und Herausforderungen eines globalen Wertewandels in der Wirtschaft.

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