Klimaschutz

Berlin. - Über das Klima wird nicht nur bei der offiziellen Klimakonferenz der Vereinten Nationen geredet: Vom 3. bis 7. November kommen Klima-AktivistInnen aus aller Welt nach Bonn. Wenige Tage vor dem Beginn des offiziellen Klimagipfels soll der People's Climate Summit der Zivilgesellschaft Raum bieten, sich zu treffen und zu vernetzen.

mpi mainz Mainz. - Das Klimaphänomen El Niño findet durchschnittlich alle vier Jahre im Pazifik statt. In El Niño-Jahren wird die ohnehin schon ansteigende Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre zusätzlich erhöht. Wissenschaftler haben nun anhand von Satellitendaten und Bodenmessstationen ermittelt, dass in den Jahren 2015/2016 durch den El Niño-Effekt 8,8 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in die Atmosphäre gelangten. Diese Menge entspricht etwa einem Viertel aller jährlichen anthropogenen Kohlendioxidemissionen. 

germanwatch 150Berlin. - Deutschland solle dringend sein Steuer- und Abgabensystem modernisieren und einen wirkungsvollen CO2-Mindestpreis für alle Sektoren einführen. Sonst seien die Ziele bei Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende sowie der nötige Innovationsschub in der Industrie kaum erreichbar. Das ist die Botschaft eines am Mittwoch veröffentlichten Positionspapiers einer Expertengruppe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, zu der auch Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, gehört.

germanwatch Berlin. - In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen die kommende Bundesregierung aufgefordert, den Kohleausstieg unverzüglich einzuleiten. Die bevorstehende Legislaturperiode bietet die letzte Chance, die Weichen für eine angemessene Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland zu stellen. Germanwatch begrüßte die klaren Empfehlungen des Sachverständigenrats für Umweltfragen in Bezug auf einen Kohleausstieg. 

igb berlinBerlin. - Erwärmt sich ein großer See, intensiviert sich seine Farbe. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben Satellitendaten von 188 großen Seen weltweit ausgewertet. Seen, die viel Phytoplankton produzieren und deswegen grün sind, werden in warmen Jahren grüner, weil ihr Gehalt an Phytoplankton ansteigt. Klare, blaue Seen mit wenig Phytoplankton hingegen neigen dazu, in warmen Jahren noch blauer zu werden – der Gehalt an Phytoplankton in diesen Seen sinkt weiter ab. Entgegen bisheriger Annahmen verstärkt die Erwärmung eines Sees also dessen Reichtum oder Armut an Phytoplankton.

amerika 21Managua. - Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat angekündigt, dass sein Land dem im Dezember 2015 von 195 Ländern unterzeichneten Klimaschutzabkommen nun doch beitreten werde, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

germanwatch 150Bonn. -  Als "Weckruf für entschiedene Klimapolitik" hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Hurrikane von zum Teil nie gesehener Zerstörungskraft und die verheerenden Monsunregenfälle in Südasien mit mehr als 2000 Toten, bezeichnet . "Das Klima verhandelt nicht über Klimaziele. Es verändert sich in zunehmendem Tempo und verstärkt dadurch Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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