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Afrika sei in Sachen Mobilfunk einer der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte, berichtet heise online. Zwischen 1999 und 2004 habe sich die Zahl der Handy-Benutzer von 7,5 auf 82 Millionen mehr als verzehnfacht. Südafrika nehme eine kontinentale Vorreiter-Rolle ein und ermögliche mit innovativen Produkten selbst unterhalb der Armutsgrenze lebenden Afrikanern Zugang zur Kommunikation. (heise)

Nord-S?d-ChatDer Weltinformationsgipfel (WSIS II) vom 16.-18. November in Tunis steht im Mittelpunkt eines epo-Chats am Dienstag (8. November) um 13:00 Uhr unter www.epo.de/chat mit Experten von BMZ, GTZ, InWEnt und NGOs. Der Chat wird als Online Pressegespräch mit Journalistinnen und Journalisten aus Entwicklungsländern stattfinden. Epo User sind herzlich dazu eingeladen.

WSISGenf (epo). - Sechs Wochen vor Beginn des zweiten UN-Gipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) sind wichtige Fragen nach wie vor ungeklärt. Die letzte Vorbereitungskonferenz (PrepCom 3) in Genf liess offen, wie die künftige Verwaltung des Internet geregelt sein soll und wie Mittel aufgebracht werden können, um ärmere Entwicklungsländer in die Lage zu versezten, den technologischen Vorsprung der Industriestaaten aufzuholen.

WSISGenf (epo). - Die letzte Vorbereitungskonferenz (PrepCom3) für den Weltinformationsgipfel im November in Tunis hat mit einem Eklat begonnen. Auf Intervention der chinesischen Delegation erhielt die Bürgerrechtsorganisation Human Rights in China (HRC) keine Akkreditierung für den Gipfel. Die USA, die EU und Kanada hatten für eine Teilnahme gestimmt. Das WSIS-Sekretariat begründete den Ausschluss mit einer unvollständigen Bewerbung. HRC habe einige seiner Sponsoren nicht nennen wollen, sagte der Chef des WSIS-Sekretariats, Charles Geiger.

Reporter ohne GrenzenBerlin/Genf (epo). - Anlässlich des heute in Genf beginnenden Vorbereitungstreffens für den Weltinformationsgipfel hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die beteiligten Staaten aufgefordert, eine umfassende Meinungsfreiheit im Internet sowie die Rechte von Internetnutzern und -autoren zu garantieren. Gerade Länder, die wie China, Iran und Tunesien die Informationsfreihiet weltweit am wenigsten respektierten, spielten bei der Konferenz eine wichtige Rolle, kritisierte die Organisation.

Köln (DWJN). Vor einem "unkritischen Technikoptimismus" in den Debatten des Weltinformationsgipfels WSIS hat die Bochumer Medienwissenschaftlerin Annette Massmann gewarnt. Es fehle ein kritischer Diskurs über die sich ausbildende globale Netzwerkgesellschaft - ihr Beziehungsgeflecht aus Macht, Technik, Information und Kapital. Stattdessen werde der unkonkrete Begriff der "Informationsgesellschaft" verwendet und nicht hinterfragt.

wsisGenf (epo). - Am zweiten Tag des Weltinformationsgipfels in Genf trat die deusche Bundesregierung auf den Plan. Bundeskanzler Gerhard Schröder und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hatten wegen "dringender" innenpolitischer Verpflichtungen ihre Teilnahme am UNO-Gipfel abgesagt. Der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Rezzo Schlauch, erklärte am Donnerstag (11. Dezember 2003) vor dem Plenum in Genf, beim weiteren Ausbau der Informationsgesellschaft seien die Beachtung der Menschenrechte und die Meinungsfreiheit unabdingbar. Diese Menschenrechte umfassten die Meinungs- und Informationsfreiheit, den Schutz der menschlichen Würde und die Garantie auf freie, unabhängige und unterschiedliche Medien. "Die Beachtung der Menschenrechte ist für uns eine unverzichtbare Vorbedingung für eine weltweite Informationsgesellschaft", betonte Schlauch.
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