Lateinamerika

ai orgBerlin. - Die Viehzucht ist der häufigste Grund für illegale Landnahmen in Reservaten und indigenen Gebieten in der brasilianischen Amazonasregion. Sie trägt so zur Entwaldung bei und sorgt dafür, dass die Rechte dort lebender indigener und anderer traditioneller Gemeinschaften verletzt werden. Das zeigt ein neuer Bericht, der jetzt von Amnesty International veröffentlicht worden ist.

malteser internationalKöln. - 3,67 Millionen Haitianer benötigen derzeit Nahrungsmittelhilfen, das sind 35 Prozent der Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die unter anderem vom haitianischen Landwirtschaftsministerium erstellt wurde. Gemeinsam mit 20 Hilfsorganisationen hat Malteser International davor gewarnt, dass sich die humanitäre Lage in Haiti weiter verschlechtern wird.

misereorAachen. - Die Bundesregierung sollte mit mehr Nachdruck auf die Regierung Kolumbiens einwirken, damit diese den Friedensvertrag mit den FARC umsetzt, fordern deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen zum dritten Jahrestag der Unterzeichnung des Abkommens am 24. November 2019. "Präsident Iván Duque spricht mit zwei Zungen: Im Ausland versichert er, den Vertrag umzusetzen. In Kolumbien legt seine Regierung der Umsetzung massiv Steine in den Weg", sagte Margaret Buslay, Sprecherin der Kommission Solidarität Eine Welt von pax christi Deutschland.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), hat berichtet, dass mehr als 4,6 Millionen Venezolaner ihr Land verlassen haben. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl 2020 auf bis zu 6,5 Millionen steigen könnte. Laut UNO-Flüchtlingshilfe ist es nicht nur die größte Flucht- und Migrationsbewegung in der jüngeren Vergangenheit Südamerikas, auch weltweit gibt es kaum eine Region, wo so viele Menschen ihr Land verlassen haben.

amerika 21Buenos Aires. - Alberto Fernández hat die Präsidentschaftswahlen in Argentinien gewonnen. Der Herausforderer vom Mitte-Links-Bündnis "Frente de Todos" (FdT) gewann bei der Wahl am Sonntag im ersten Wahlgang nach Auszählung von 97,2 Prozent mit 48,1 Prozent der Stimmen gegenüber dem bisherigen Präsidenten Mauricio Macri (Juntos por el Cambio, JC), der 40,4 Prozent erreichte. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

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