amerika 21Brasília. - Am 1. Oktober tritt in Brasilien für rund acht Millionen Hausangestellte eine Verbesserung des Arbeitsrechts in Kraft, über die seit 2013 zwischen Regierung, Gewerkschaften und Parlament verhandelt wurde. Das Gesetz hat das  Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag kommentiert. 

Die Verfassungsänderung stellt Hausangestellte und ihre Gewerkschaften jedoch weiterhin nicht mit anderen Berufsgruppen gleich. Mehr als 90 Prozent aller Hausangestellten sind Frauen, die Mehrzahl kommt aus afro-brasilianischen Familien mit geringem Einkommen.

In den sozialen Medien werden die neuen gesetzlichen Regelungen kontrovers diskutiert. Es gibt Tipps, wie man sich gesetzeskonform verhält oder die Bestimmungen umgehen kann. Arbeitgeber klagen, dass sie sich "ihre Hausangestellte" nicht mehr leisten könnten, konservative Medien warnen vor Massenentlassungen.

Creuza Oliveira sagte dazu: "Vielleicht wird die Anzahl der Hausangestellten, die tageweise eingestellt und bezahlt werden, zunehmen. Mit der Zeit wird sich der Staub legen und sie werden uns weiterhin beschäftigen. Bei aller Kritik sind die gesetzlichen Neuregelungen für uns ein Fortschritt.“


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Quelle: https://amerika21.de/


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