Demokratisierung

ai orgBerlin. - Die Regierung Venezuelas kriminalisiert Großteile der jungen Bevölkerung und ist für den Tod vieler Bürger verantwortlich. Diesen Vorwurf erhebt Amnesty International in dem neuen Bericht "This is no way to live: Public security and the right to life in Venezuela". Die Behörden setzten repressive Maßnahmen mit militärischen Mittel ein, um angeblich Straftaten zu bekämpfen, heißt es in dem Bericht. Dadurch sei es zwischen 2015 und Juni 2017 zu mehr als 8.200 außergerichtlichen Hinrichtungen gekommen.

diakonieBerlin. - Taifun Mangkhut hat auf den Philippinen vor allem Ernten und Häuser zerstört. Durch den Sturm wurden im wirtschaftlich schwachen Norden der Hauptinsel Luzon Felder teilweise komplett vernichtet, zehntausende Häuser sind unbewohnbar. Insgesamt sind bis zu einer Million Menschen schwer betroffen. "Taifun Mangkhut hat die Ärmsten der Armen getroffen und vielen Menschen alles genommen", berichtete Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, am Mittwoch in Berlin. "Im Norden der Philippinen leben die Familien häufig in einfachsten Hütten, die dem Sturm nicht standhalten konnten."

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von mehr als 60 Angehörigen kleinerer Volksgruppen in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz ethnischer Minderheiten vor politisch motivierter Gewalt und die Bestrafung der Verantwortlichen gefordert. "Wenn Äthiopiens Demokratisierung nicht gefährdet werden soll, dann dürfen die schweren Übergriffe auf Minderheiten nicht ungesühnt bleiben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Kinder in der kongolesischen Krisenregion Kasai benötigen dringend psychosoziale Hilfe. Das zeigt ein Bericht der internationalen Hilfsorganisation World Vision, für den 100 Kinder zu ihren Erfahrungen seit dem Ausbruch kriegerischer Gewalt im Jahr 2017 befragt wurden. "Die Ergebnisse sind erschütternd und die Folgen gefährden die Zukunft einer ganzen Generation und damit die Zukunft eines ganzen Landes", erklärte Eva Rosenkranz, verantwortlich für die Projekte in der Demokratischen Repubik Kongo.

oxfam

Berlin. - Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam warnt, dass Angst und Gewalt die Eindämmung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gefährden könnten. In den vergangenen Tagen traten in einigen urbanen Gegenden neue Fälle auf. Oxfam weist darauf hin, dass trotz des robusten Nothilfe-Einsatzes nicht genug getan wird, um die betroffenen Gemeinden dabei zu unterstützen, ihre Ängste zu überwinden und die Menschen über Ursachen und Verlauf der todbringenden Krankheit aufzuklären.

Bremerhaven. - Der Verlust arktischer Permafrostböden durch die Erosion der Küste könnte künftig zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts führen. Das zeigen Untersuchungen von Sedimentproben aus dem ochotskischen Meer an der Ostküste Russlands, die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven analysiert haben. Ein Verlust von Permafrostböden in dieser Region führte zum Ende der letzten Eiszeit gleich mehrfach zu einer plötzlichen Zunahme der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationale Unterstützung für die Demokratisierung in Äthiopien gefordert. Aufgrund des Umbruchs kehren immer mehr äthiopische Oppositionelle aus dem Exil in ihre Heimat zurück, um an der Demokratisierung des Landes mitzuwirken. Dazu gehört auch die Führung der lange verfolgten Ginbot 7-Bewegung, die am Sonntag in der Hauptstadt Addis Abeba empfangen wurde.

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