Länder

careBerlin. - Die Hilfsorganisation CARE hat die erneute Eskalation des Konfliktes im Jemen durch 19 Luftangriffe auf die Hauptstadt Sana'a beklagt. Dabei kamen am Donnerstag sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. CARE zeigt sich besorgt, dass durch die Angriffe die mühsam verhandelten Fortschritte im Friedensprozess wieder zunichte gemacht werden könnten.

gfbvGöttingen. - Milizionäre der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) im Sudan haben am Montagabend friedliche Demonstranten in Khartum beschossen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag berichtet. Mit Tränengas, Schlagstöcken und scharfer Munition hätten die Milizionäre vergeblich versucht, eine besetzte Nil-Brücke zu räumen. Dabei seien sechs Menschen gestorben und mindestens zwölf weitere zumeist durch Schüsse verletzt worden.

whh 150Bonn. - Seit Ende April haben schwere Kämpfe in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens zu einem massiven Anstieg der Flüchtlinge geführt. Die Welthungerhilfe beklagt, dass zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser bombardiert werden. Auch die Arbeit von Hilfsorganisationen werde massiv behindert.

amerika 21Bogotá. - Die kolumbianische Umweltaktivistin Francia Márquez ist zusammen mit anderen Sprechern von Afro-Organisationen in Santander de Quilichao brutal angegriffen worden. Márquez und ihre Kollegen blieben dabei unverletzt. Zwei Leibwächter des nationalen Sicherheitspersonals sind laut Augenzeugen allerdings verletzt worden. Das hat das das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

ai orgBerlin. - Amnesty International hat vor gewalttätigen Zusammenstößen in Brasiliens Amazonasregion gewarnt, sollte die Regierung das Land indigener Völker nicht vor der zunehmenden illegalen Landnahme und Abholzung schützen. Amnesty untersuchte kürzlich drei indigene Gebiete im Norden Brasiliens, in denen unbefugte Personen in die Gebiete eindrangen, das Land beschlagnahmten und damit begannen, die Bäume abzuholzen.

engagement global 150Bonn. - Der Jugendaustausch mit Afrika steht im Zentrum eines Symposiums, das vom 6. bis 8. Mai bei der Deutschen Welle in Bonn stattfindet. Erstmals dabei sind europäische Träger. Gemeinsam soll ausgelotet werden, wie europäische Kooperationen für den Jugendaustausch mit Afrika gestaltet werden können. Organisiert wird das Symposium von Engagement Global gemeinsam mit France Volontaires und der Norwegian Agency for Exchange Cooperation.

oxfamBerlin. - Ein Bündnis aus 18 Hilfsorganisationen hat vor einer dramatischen Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo gewarnt, wo durch anhaltende Kämpfe mehr als 60.000 Menschen vertrieben wurden. Die geflohenen Menschen müssen in unsicheren Unterkünften ausharren, ohne Zugang zu genügend Nahrung, sauberem Trinkwasser und angemessenen sanitären Einrichtungen. Die dramatische Situation wird verschärft durch die regionale Nähe zu den vom Ebola-Virus betroffenen Gebieten.

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