Länder

amerika 21Quito. - Die ecuadorianische Regierung und Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich auf weitere Kredite für den Andenstaat geeinigt. Das teilte die Vorsitzende der IWF-Mission in Ecuador, Ceyda Oner, in Washington mit. Demnach soll Ecuador über einen Zeitraum von 27 Monaten insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar erhalten, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

malteser internationalKöln. - Eine alarmierende Zunahme von Gewalt überschattet den Friedensprozess in Kolumbien. Allein in den vergangenen zwei Wochen kam es zu sieben Massakern, bei denen rund 50 Menschen ums Leben kamen. 2020 gab es bereits bis Ende August mehr gewaltsame Übergriffe, als im gesamten Jahr 2019. Das hat die Hilfsorganisation Malteser International berichtet.

amerika 21Genf. - Von Mexiko bis Argentinien haben Familienangehörige und Menschenrechtsorganisationen an die "gewaltsam Verschwundenen" des Subkontinents erinnert. Laut den Vereinten Nationen, die den 30. August zum Internationalen Tag der Verschwundenen erklärt haben, wird das gewaltsame Verschwindenlassen "oft als Strategie genutzt, um Schrecken unter der Bevölkerung zu verbreiten". Das durch diese Praxis verursachte Gefühl der Unsicherheit betreffe letztlich die gesamte Gesellschaft, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

amerika 21Bogotá. - Kolumbiens Präsident Iván Duque hat den Beginn einer neuen Phase der bilateralen Beziehungen zu den USA erklärt. Unter dem Titel "Colombia Crece" (Kolumbien wächst) wollen die Vereinigten Staaten im Laufe der kommenden Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in den Andenstaat investieren. Das Programm beinhaltet Aspekte der "ländlichen Entwicklung, Ausweitung der Infrastruktur, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit". Kritiker sehen gerade in den letzteren Punkten ein potenzielles Pulverfass. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

worldvisionFriedrichsdorf. - Drei Jahre nach ihrer Flucht aus Myanmar leben 860.000 Rohingya in Bangladesch immer noch im größten Flüchtlingslager der Welt, mehr als die Hälfte davon Kinder. Ihre Zukunft bleibt bestenfalls ungewiss. Während die humanitäre Krise morgen in ihr viertes Jahr geht, droht nun die Reduzierung der internationalen Hilfe – zum Teil aufgrund der mit COVID-19 verbundenen wirtschaftlichen Schäden.

rsfBerlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) hat das Urteil gegen den Mörder der mexikanischen Journalistin Miroslava Breach begrüßt. Ein Bundesrichter in Chihuahua entschied, dass der Täter für 50 Jahre ins Gefängnis muss. Breach war am 23. März 2017 in Chihuahua in ihrem Auto erschossen worden. Sie hatte sich auch überregional als Korrespondentin der Tageszeitung La Jornada einen Namen gemacht, weil sie unerschrocken über Themen wie Korruption und Drogenhandel berichtete.

oxfamBerlin. - Seit der Konflikt im Jemen vor mehr als fünf Jahren eskalierte, wurden medizinische Einrichtungen und die Infrastruktur der Wasserversorgung fast 200 Mal durch Luftangriffe getroffen. Zuletzt gab es auch Attacken auf COVID-19-Quarantänezentren, was den Einsatz gegen die Pandemie erschwert. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Oxfam. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft, um das Leid im Jemen zu beenden.

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