Länder

Berlin. - In der Nacht zum 26. März 2015 begann die von Saudi-Arabien angeführte Militäroffensive im Jemen. Seitdem herrscht am Golf von Aden ein blutiger Krieg – mit Folgen, die von den Vereinten Nationen als "schlimmste menschengemachte humanitäre Katastrophe" bezeichnet werden. Fünf Jahre nach Kriegsbeginn ruft ein breites NGO-Bündnis aus zehn europäischen Ländern zu einem digitalen Protesttag auf. Die NGOs kritisieren den europäischen Beitrag zum Leid der Menschen im Jemen. Sie setzen sich für ein EU-weites Verbot von Waffenexporten an alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Kriegskoalition ein.

oxfamBerlin. - Die humanitäre Notlage im Jemen macht die Bevölkerung des Landes in besonderem Maß anfällig für schwere oder tödliche Corona-Krankheitsverläufe. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des fünften Jahrestages der Eskalation des bewaffneten Konflikts hingewiesen. Im Jemen trifft die Corona-Pandemie auf eine von Krieg und Krankheit ohnehin geschwächte Bevölkerung. Die Grenzschließungen verhindern zudem, dass die Menschen notwendige Hilfe erhalten.

amerika 21Cali. - Am Wochenende hat es Tote bei Protesten von Gefangenen in Kolumbien gegeben. Bisher sei eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse nicht möglich, da die Gefängnisverwaltung (INPEC) noch keine Informationen herausgebe, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag. Kolumbianischen Medien zufolge wurden mindestens 23 Menschen getötet und 83 verwundet, davon 32 schwer. Die INPEC sprach lediglich von sieben verletzten Wärtern.

caritasFreiburg. - Die Caritas stellt 300.000 Euro für die Folgen der Heuschreckeninvasion in Kenia bereit, deren verheerende Ausmaße sich für die betroffenen Gebiete immer deutlicher abzeichnen. "Die riesigen Heuschreckenschwärme fallen über die Felder, Weiden und die gesamte Vegetation her und lassen für Menschen und Tiere nichts mehr übrig", berichtete Caritas-Länderreferent Ivo Körner aus Kenia.

caritasFreiburg. - Die Caritas stellt weitere 100.000 Euro für die Menschen in Syrien bereit, um die größte Not zu lindern. Auch im zehnten Jahr des Bürgerkriegs findet das Leid in Syrien kein Ende. "Große Sorge bereitet uns vor allem die Situation im Nordwesten des Landes, wo durch anhaltende Kämpfe fast eine Million Menschen auf der Flucht sind", sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.

oecd 80Berlin. - Afrikanische Unternehmen sind der Schlüssel zum wirtschaftlichen Aufstieg des Kontinents, aber Regierungen müssen bessere Rahmenbedingungen für deren Erfolg schaffen. Das zeigt die zweite Ausgabe des gemeinsamen Wirtschaftsberichts Africa's Development Dynamics 2019 der African Union Commission und des OECD Development Centre, der am Freitag gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Berlin vorgestellt wurde.

diakonieBerlin. - Angesichts der anhaltenden Kämpfe in der syrischen Provinz Idlib und hunderttausender Flüchtlinge im Nordwesten Syriens hat die Diakonie Katastrophenhilfe am Mittwoch vor einer humanitäre Katastrophe gewarnt. Die Hilfsorganisation verlangte zudem einen ungehinderten Zugang humanitärer Organisationen zu den Menschen in der Region.

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