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tdh 200Osnabrück. - Laut einer neuen Studie der Kinder- und Menschenrechtsorganisationen terre des hommes Deutschland und Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Instituto Sou da Paz (Brasilien) hat die Polizeigewalt in Brasilien dramatische Ausmaße angenommen. Viele der Opfer sind Kinder und Jugendliche aus ärmeren Stadtvierteln, vor allem schwarze Jungen und junge Männer. Die Studie belegt anhand von Fallbeispielen und der Auswertung von zum Teil unveröffentlichten Daten, dass die von Polizei und Militär eingesetzten Schusswaffen, Panzerfahrzeuge und Hubschrauber oft aus deutscher oder Schweizer Herstellung stammen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Ankündigung der deutschen Bundesregierung begrüßt, die Verbrechen an den Herero und Nama in den Jahren 1904/1905 als Völkermord anzuerkennen. "Der Abschluss der sechsjährigen Verhandlungen sollte dabei einen Neubeginn in der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte bedeuten, nicht deren Ende", sagte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am Freitag in Göttingen.

caritasFreiburg. - Caritas international hat die kolumbianische Regierung zum konstruktiven Dialog mit allen Gruppen der Zivilgesellschaft aufgerufen und das gewalttätige Vorgehen von Polizei und Militär gegen friedliche Demonstrierende verurteilt. In den vergangenen Wochen waren durch exzessive Staatsgewalt 39 Menschen ums Leben gekommen, 30 Demonstrierende erlitten Augenverletzungen, 133 Mal wurden gezielt Schusswaffen eingesetzt, mehr als 1.000 Menschen wurden willkürlich verhaftet und eine hohe Anzahl von Menschen ist verschwunden.

careBerlin. - Fast sieben Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo stehen kurz vor einer Hungersnot. Die internationale Hilfsorganisation CARE hat internationale Geldgeber deshalb dazu aufgerufen, den humanitären Bedarf für 2021 unverzüglich zu finanzieren, um möglichst viele Menschen vor dem Hungertod zu retten. Aktuell seien erst rund zehn Prozent des von den Vereinten Nationen ermittelten finanziellen Bedarfs für das Land gesichert.

savethechildrenBerlin. - Überfüllte Krankenhäuser, Tote auf den Straßen und Kinder, die ihre Eltern verlieren: Die Covid-19-Pandemie ist in Indien in diesem Frühjahr zu einer humanitären Krise geworden. Die rasante Verschärfung der Lage in dem Land, in dem fast ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, hat eine weltweite Welle der Solidarität ausgelöst. Auch Save the Children Deutschland startete einen Spendenaufruf und sammelte bislang mehr als 200.000 Euro. Das Geld fließt direkt in die Nothilfe vor Ort.

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