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difaem Berlin. - In der Demokratischen Republik Kongo wird sexualisierte Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe eingesetzt, um den sozialen Zusammenhalt von Familien und der Gesellschaft zu zerstören. Die Gewalt wird durch den Kampf um Rohstoffe vorangetrieben, die für die Produktion von Mobiltelefonen und Batterien genutzt werden. Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege setzt sich für die Gesundheit und Rechte der Frauen im Kongo ein. Mit einer Resolution ruft der Arzt und Menschenrechtsaktivist die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, sich für ein Ende der Gewalt und der Straflosigkeit im Kongo und für eine faire Rohstoffbeschaffung einzusetzen.

amerika 21Minas Gerais. - Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais hat die parlamentarische Untersuchungskommission ihre Anhörungen und Untersuchungen zum Dammbruch von Brumadinho vom 25. Januar dieses Jahres fortgesetzt. Dabei kamen neuesten Erkenntnissen zufolge mindestens 246 Menschen ums Leben, weitere 24 werden immer noch vermisst. Laut einer Zeugenaussage deuteten Überwachungsdaten schon elf Tage vor dem Dammbruch auf Schäden hin, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

handicap internationalMünchen. - Zwei Jahre nach der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul am 10. Juli 2017 liegt der westliche Teil der Stadt weiterhin in Trümmern und ist mit tausenden explosiven Kriegsresten verseucht. Noch immer harren etwa 500.000 Geflüchtete in Flüchtlingscamps aus. Die Versorgung tausender Verletzter ist äußerst schlecht. Die Hilfsorganisation Handicap International ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, endlich auf diese humanitäre Tragödie zu reagieren.

rog Berlin. – Reporter ohne Grenzen (ROG) hat das aktuell wieder verschärfte Klima der Gewalt und Einschüchterung gegen Journalistinnen und Journalisten in Kolumbien kritisiert. Der konservative Präsident Iván Duque hat seit seinem Amtsantritt im August 2018 das Friedensabkommen mit der linken FARC-Guerilla in Frage gestellt, was den internen Konflikt im Land wieder zugespitzt hat. Zwei Journalisten wurden dieses Jahr bereits ermordet, zwei kritisch Berichterstattende sahen sich gezwungen, das Land zu verlassen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Mauretaniens Regierung Rassismus und Methoden einer Diktatur vorgeworfen, um nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen ihren Machterhalt zu sichern. Die Menschenrechtsorganisation forderte die sofortige Freilassung von mehr als einhundert Personen, die allein aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl festgenommen worden seien.

amerika 21Bogotá. - Die Kommission für das Leben, die Versöhnung und den Frieden in Kolumbien (Comisión por la Vida, la Reconciliación y la Paz) hat dem Militär schwere Misshandlungen an der Bevölkerung der Region Catatumbo an der Grenze zu Venezuela vorgeworfen. Praktiken wie das Schießen auf Einwohner, Drohungen und Drangsalierungen von Kleinbauern durch Soldaten seien Alltag in der Region geworden. Dies dokumentiere der jüngste Report der Menschenrechtskommission, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

Berlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben die jüngsten Gefechte in Syrien auf das Schärfste verurteilt. Wieder einmal werde der Krieg auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen, kritisierten die beiden Hilfswerke in einer gemeinsamen Erklärung zum Start ihrer Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen".

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