Internationales

caritasFreiburg. - In Guatemala ist die Umweltaktivistin Diana Isabel Hernández Juaréz auf offener Straße ermordet worden. Die 35-Jährige arbeitete als Freiwillige unter anderem in einem Jugendprojekt der Caritas Suchitepequéz, das die massive Umweltzerstörung in der Pazifik-Region des Landes aufzuhalten versucht. Einer der beiden Mörder konnte gefasst werden; über die genauen Hintergründe ist dennoch bislang nichts bekannt geworden.

amerika 21New York. - UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat die Menschenrechtslage in Venezuela in einem neuen Bericht kritisiert. Sie forderte zudem ein Ende der US-Sanktionen gegen das südamerikanische Land und rief die Konfliktparteien im Land zu einer politischen Lösung auf. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

inkota 200Berlin. - Nach Bekanntwerden der Studienergebnisse eines internationalen Forscherteams zum Zusammenhang des Pestizideinsatzes auf Zuckerrohrplantagen in Zentralamerika und dem Tod zehntausender Menschen hat die Entwicklungsorganisation INKOTA die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Sie müsse endlich dafür sorgen, dass europäische Konzerne wie Bayer-Monsanto und Syngenta erwiesenermaßen gesundheitsschädliche Pestizide nicht länger in Ländern des globalen Südens vermarkten dürfen.

misereorAachen. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Reise von Papst Franziskus nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf die angespannte politische, soziale und ökologische Situation in den genannten Ländern hingewiesen. Es sei von großer Bedeutung, dass das Kirchenoberhaupt mit seinen Besuchen einen Teil der Welt in den Fokus rücke, der global nur selten zum Medien-Thema gemacht wird, es sei denn bei Katastrophen.

misereorAachen. - MISEREOR und seine Partnerorganisationen in Kolumbien haben die Rückkehr einer Gruppe von FARC-Kommandanten zu den Waffen verurteilt. Die Gruppe hatte verkündet, eine neue Guerilla gegründet zu haben und zu diesem Schritt durch den "Verrat am Friedensvertrag" seitens der aktuellen Regierung gezwungen worden zu sein.

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