Asien

savethechildrenBerlin. - Überfüllte Krankenhäuser, Tote auf den Straßen und Kinder, die ihre Eltern verlieren: Die Covid-19-Pandemie ist in Indien in diesem Frühjahr zu einer humanitären Krise geworden. Die rasante Verschärfung der Lage in dem Land, in dem fast ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, hat eine weltweite Welle der Solidarität ausgelöst. Auch Save the Children Deutschland startete einen Spendenaufruf und sammelte bislang mehr als 200.000 Euro. Das Geld fließt direkt in die Nothilfe vor Ort.

diakonieBerlin. - Während die ersten internationalen Hilfslieferungen Indien erreichen, stockt auch die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Hilfe in dem schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Land weiter auf. "Die Berichte, die uns aus indischen Krankenhäusern erreichen, sind erschütternd", sagte Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Die Weltgemeinschaft muss nun gemeinsam alle Kraft aufbringen, um zehntausende Tote in Indien zu verhindern."

rsfBerlin. - Gesperrte soziale Medien, Festnahmen, Drohungen und Gewalt gegen Medienschaffende: Nach dem Militärputsch Anfang Februar wurde die Pressefreiheit in Myanmar in wenigen Tagen um zehn Jahre zurückgeworfen. Reporter ohne Grenzen (RSF) hat mit Medienschaffenden vor Ort über die schwierigen Arbeitsbedingungen gesprochen und fordert die Armee auf, eine freie Berichterstattung über die Proteste zuzulassen.

misereorAachen. - MISEREOR hat den Staatsstreich durch das Militär in Myanmar verurteilt. Die dortigen Machthaben sollten die Parlamentswahlen von November 2020 anerkennen, alle im Zuge des Putsches festgenommenen Politiker und Politikerinnen freilassen und endlich einen dauerhaften Frieden für die Menschen in Myanmar schaffen, erklärte das katholische Hilfswerk.

worldvisionFriedrichsdorf. - Drei Jahre nach ihrer Flucht aus Myanmar leben 860.000 Rohingya in Bangladesch immer noch im größten Flüchtlingslager der Welt, mehr als die Hälfte davon Kinder. Ihre Zukunft bleibt bestenfalls ungewiss. Während die humanitäre Krise morgen in ihr viertes Jahr geht, droht nun die Reduzierung der internationalen Hilfe – zum Teil aufgrund der mit COVID-19 verbundenen wirtschaftlichen Schäden.

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