Entwicklung

venro 200Berlin. - Die Corona-Pandemie stellt die humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit vor bisher nicht gekannte Herausforderungen. Einerseits steigt der Bedarf nach Unterstützung rasant an, andererseits wird es für die Hilfsorganisationen immer schwieriger, ihre Arbeit zu leisten. Der Verband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) erwartet von der Bundesregierung deshalb schnelle und pragmatische Lösungen, um die Arbeit der Hilfsorganisationen sicherzustellen.

caritasFreiburg. - Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international beobachtet mit größter Sorge, wie derzeit Millionen von Geflüchteten in Flüchtlingslagern weltweit ihrem Schicksal überlassen werden. "Zehntausende bis Hunderttausende Menschen leben in diesen Lagern unter katastrophalen hygienischen Bedingungen auf engstem Raum zusammen. Das ist der ideale Nährboden für das Corona-Virus", warnte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher.

cbmBensheim. - Zum Weltgesundheitstag am 7. April macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) darauf aufmerksam, wie wichtig gutes Pflegepersonal ist. Das zeigt die jetzige Corona-Krise besonders. Auch in Deutschland besteht ein Mangel an medizinischem Personal - aber wirklich dramatisch ist die Lage in Entwicklungsländern. Die CBM unterstützt daher Projektpartner vor Ort bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal.

careBerlin. - Laut einer Analyse der Hilfsorganisation CARE ist das Risiko für dramatische Folgen von COVID-19 weltweit sehr ungleich verteilt. Daten aus dem INFORM Global Risk Index zeigen eine hohe Gefahr für 15 Staaten an, die meisten von ihnen liegen im Nahen Osten und in Afrika. Die Gesundheitsvorsorge in diesen Ländern müsse dringend verstärkt werden, fordert CARE.

whh 150Bonn. - Die Ausbreitung des Coronavirus in armen Ländern Afrikas und Asiens ist nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit. Nahrungsmittel können nicht mehr in ausreichendem Maße angebaut werden und Lieferketten werden unterbrochen. Es drohen Versorgungsengpässe und in der Folge Hunger, warnt die Welthungerhilfe. Aktuell leiden rund 820 Millionen Menschen weltweit an Hunger.

misereorAachen. - Angesichts der sich immer stärker abzeichnenden Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise hat MISEREOR drei weltweite Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Insgesamt 3,6 Millionen Euro stehen damit für Gesundheitsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zur Verfügung. Mit dem Geld, das aus Spenden sowie Mitteln des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) stammt, sollen Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und andere benötigte Materialien für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Qualifizierung, Beratung und Prävention finanziert werden.

rsfBerlin. - Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen (RSF) ruft deshalb Afrikas Regierungen auf, im Kampf gegen die Pandemie nicht die darüber Berichtenden ins Visier zu nehmen, sondern vielmehr die Pressefreiheit zu garantieren.

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