Entwicklung

uno fluechtlingshilfeBonn. - Obwohl die Zahl der Flüchtlinge, die seit dem Jahr 2015 Schutz und Sicherheit in den EU-Ländern suchten, deutlich zurückgegangen ist, hat sich an den ursprünglichen Fluchtgründen nichts geändert. Aufgrund der Corona-Pandemie verschlechtert sich zudem die Lebenssituation vieler Flüchtlinge. Auf diese Entwicklung hat jetzt die UNO-Flüchtlingshilfe aufmerksam gemacht, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

venro 200Berlin. - Nach dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushaltsentwurf soll der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) minimal um 2,3 Millionen Euro steigen. Im Budget des Auswärtigen Amts wird die Humanitäre Hilfe um 150 Millionen Euro gekürzt. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert für beide Ressorts deutlich mehr Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen im globalen Süden.

Bonn. - Die Bundesstadt Bonn tritt als dritte deutsche Stadt dem UNESCO Global Network of Learning Cities (GNLC) bei. Die Städte bilden ein Netzwerk, in dem lebenslanges Lernen mit besonders innovativen Konzepten verfolgt wird. So tragen die Learning Cities zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bei.

medicoFrankfurt am Main. - In einem internationalen Aufruf haben mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen aus 20 Ländern gemeinsam mit Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen, Gesundheitsexpert*innen und Kreativen anlässlich der Covid-19-Pandemie die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente gefordert. Um aktuelle und künftige Pandemien erfolgreich einzudämmen, müssten Regierungen die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Forschung transparent erfolgt, medizinisches Wissen und seine Endprodukte als Gemeingut der Menschheit behandelt werden und die Macht von Pharmaunternehmen im öffentlichen Interesse begrenzt wird.

behBerlin. - Mangelhafte Hygienebedingungen und Infektionsschutzmaßnahmen in überfüllten Geflüchtetencamps, Grenzschließungen, die Beeinträchtigung von Hilfs- und Selbstversorgungsstrukturen: Die Corona-Pandemie verschärft die ohnehin prekären Verhältnisse, in denen viele der derzeit fast 80 Millionen Geflüchteten und Vertriebenen weltweit leben. Das ist ein zentrales Ergebnis des WeltRisikoBerichts 2020 mit dem Fokus "Flucht und Migration". Der Bericht wird vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) veröffentlicht.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe hat nach dem Brand im Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos 250.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Die Menschen benötigen Transportmittel, Notunterkünfte und grundlegende Hilfsgüter und müssen vor einer Ausbreitung von COVID-19 geschützt werden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Weltweit gibt es mehr als 770 Millionen Analphabeten. Inmitten von Krieg und Konflikten wird Bildung oft als Luxus angesehen. Vor allem Flüchtlingskinder sind häufig von Bildung und Schulbesuch ausgeschlossen. Aktuell wird dieser Notstand noch durch die Corona-Pandemie verstärkt. Darauf hat die UNO-Flüchtlingshilfe anlässlich des Welttages der Alphabetisierung (8. September) aufmerksam gemacht.

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