Beiträge

unesco enParis. - Im Jahr 2017 gab es weltweit bisher 61 Blockaden des Internets, so genannte Shutdowns, durch Regierungen. Das sind mehr als dreimal so viele Internetsperren wie noch im Jahr 2015. Das hat der UNESCO-Bericht "Weltweite Trends – Meinungsfreiheit und Medienentwicklung" festgestellt, der am Montag am UNESCO-Hauptsitz in Paris vorgestellt wurde.

unesco deNew York. - Laut dem Bericht der Breitbandkommission für digitale Entwicklung 2017 haben weltweit noch immer 3,9 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Die Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern nimmt zu. Das Autorenteam des Berichts prognostiziert, dass 41,3 Prozent der Menschen in Entwicklungsländern Ende 2017 das Internet nutzen werden. In den am wenigsten entwickelten Ländern (Least Developed Countries) gilt dies für nur 17,5 Prozent der Menschen. Die UNESCO und die ITU haben den Bericht anlässlich des Jahrestreffens der Breitbandkommission in New York vorgestellt.

germanwatch 150Berlin. - Kurz vor Beginn der IT-Messe CeBIT hat  Germanwatch auf Konzepte zur Bewältigung der gewaltigen sozialen und ökologischen Folgen der Digitalisierung gedrängt. Die CeBIT präsentiere Digitalisierung  als großen Fortschritte. Dabei bleibt außen vor, was dies für die Menschen in den Ländern des globalen Südens bedeutet, wo viele Millionen einfacher Arbeitsplätze vor dem Aus stehen könnten und die Nachfrage nach entsprechenden Rohstoffen schon jetzt für erhebliche Probleme sorgt, kritisiert die Entwicklungs- und Umweltorganisation.

oneBerlin. - ONE hat die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angekündigte Make-IT Alliance zur Förderung von Technologie-Start-ups in Entwicklungsländern begrüßt. Die globale digitale Revolution habe das Potential, Millionen Menschen einen Weg aus der Armut zu bieten. Allerdings warnt ONE davor, dass ein Großteil der Menschen in armen Ländern von der digitalen Revolution ausgeschlossen bleibt.

oneLissabon. - In ihrem neuen Bericht "Stellt die Verbindung her: Wege aus der Armut durch Internetanschluss für Mädchen und Frauen bis 2020" hat die entwicklungspolitische Organisation ONE am Dienstag davor gewarnt, dass eine ganze Generation Mädchen und Frauen von der globalen digitalen Wirtschaft ausgeschlossen wird. Damit verpassten sie die Chance, sich und ihre Gemeinschaften mit Hilfe des Internets aus der Armut zu befreien.

fat women IT

Neu Delhi. - In kaum einer Branche sind so wenige Frauen vertreten wie in der Softwareindustrie. Doch es gibt sie, die indischen Programmiererinnen. Sie werden unterschätzt, mit offenem Sexismus konfrontiert und selten unterstützt. Die Gründerin der NGO "Feminist Approaches to Technology" erklärt, was sich in der IT-Welt ändern muss.

unescoBonn. - Laut dem Bericht der Breitbandkommission für digitale Entwicklung 2016 haben weltweit 3,9 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Obwohl China und Indien mittlerweile an der Spitze der Internetnutzung stehen, zählen sie gleichzeitig zu den sechs Ländern, die 55 Prozent der Menschen ohne Internetzugang verantworten.

Back to Top