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Berlin (epo.de). - Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat die Einrichtung einer unabhängigen Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission für die zentralafrikanische Region gefordert. Dies müsse die Konsequenz eines bislang unveröffentlichten UN-Berichtes über Kriegsverbrechen in der Demokrat...

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Startseite Entwicklung Bildung Südafrikaner Zapiro siegt im Karikaturen Welt sichten vorgestellt
Südafrikaner Zapiro siegt im Karikaturen Welt sichten vorgestellt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 03. Dezember 2007 um 16:48 Uhr
Cartoon von Zapiro, copyright eins entwicklungspolitikBerlin (epo.de). - Der Südafrikaner Jonathan Zapiro, der Franzose Ren? Bouchet und der Österreicher Wolfgang Ammer sind die Sieger des von der Zeitschrift eins Entwicklungspolitik und dem Dritte Welt JournalistInnen Netz (DWJN) ausgelobten Karikaturenwettbewerbs zum Thema "Afrika - Kontinent zwischen Chancenlosigkeit, Krisen und Renaissance". 230 Karikaturistinnen und Karikaturisten aus allen Kontinenten hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, dessen Sieger am Montag in Berlin vorgestellt wurden. Zeitgleich wurde die neue Zeitschrift "welt-sichten" der Öffentlichkeit präsentiert.

34 Karikaturen des Wettbewerbs kamen aus Afrika, 32 aus Zentral- und Südamerika, nur vier aus Nordamerika, 79 aus Europa und der Türkei sowie 59 aus Asien. Der mit 3.000 Euro dotierte 1. Preis geht an Jonathan Zapiro (s. Illustration, Südafrika), der 2. Preis (2.000 Euro) an Ren? Bouchet (Frankreich) und der 3. Preis (1.000 Euro) an Wolfgang Ammer (Österreich). Ein Sonderpreis von 1.500 Euro des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geht an Siphiwo Sobopha (Südafrika). 

2.300 Karikaturistinnen und Karikaturisten in allen 191 UN-Mitgliedsstaaten und nationale sowie internationale Karikaturistenvereinigungen waren eingeladen worden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der siebenköpfigen Jury gehörten an: Marie-Roger Biloa (Herausgeberin und Chefredakteurin von Africa International, Paris), Rainer Hachfeld (Karikaturist, Berlin), Al Imfeld (Schriftsteller, Zürich), Prof. Dr. Dieter Kramer (ehem. Museumskurator, Dörscheid), K. Friedrich Schade (ehem. Chefredakteur der Zeitschrift Entwicklungspolitik, Schwalbach/Ts), Erich Stather (Staatssekretär im BMZ, Berlin/Bonn) und Dr. Jasper von Altenbockum (Nachrichtenchef der FAZ).

"welt-sichten"

In Berlin wurde am Montag auch das aus den Zeitschriften "eins entwicklungspolitik" und "der überblick" hervorgegangene Monatsmagazin "welt-sichten" vorgestellt. Die Vierteljahreszeitschrift "der überblick" war seit den 60er Jahren von der Evangelischen Kirche herausgegeben worden, "eins entwicklungspolitik" ging 2005 aus der "Zeitschrift Entwicklungspolitik" und diese 2003 aus dem 14täglichen Fachinformationsdienst epd-Entwicklungspolitik hervor, der 1970 beim Evangelischen Pressedienst gegründet worden war.

Im Jahr 2003 war der Herausgeberkreis von epd-Entwicklungspolitik auf eine ökumenische Grundlage gestellt und um Institutionen in der Schweiz erweitert worden. Der "Verein zur Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik e.V." gibt nun auch "welt-sichten" heraus. Dem Verein gehören an: Brot für alle (Bern), Brot für die Welt (Stuttgart), Christoffel Blindenmission (Bensheim), Evangelischer Entwicklungsdienst (Bonn), Fastenopfer (Luzern), Kindernothilfe (Duisburg), Misereor (Aachen) und die Assoziation Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik e.V. (Oberursel).

Wie der Herausgeber-Verein mitteilte, gingen der Fusion der beiden Publikationen Debatten in der Evangelischen Kirche voraus, "ob es auch angesichts der allgemeinen Sparmaßnahmen in der Kirche angemessen sei, zwei Zeitschriften mit einem hohen Subventionsanteil zu publizieren, die zwar mit Erfolg sehr unterschiedliche publizistische Profile entwickelt hatten und andere Zielgruppen erreichten, die aber aus einer weiteren Perspektive zum gleichen großen Themenfeld publizierten: den globalen Beziehungen, der Entwicklungspolitik im weitesten Sinn und der ökumenischen Zusammenarbeit". Eine Bündelung der Kräfte sei deshalb "dringend geboten" gewesen.

Die neue Zeitschrift mit dem Untertitel "Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit" wird monatlich erscheinen. Die Ausgaben sollen ein Hauptthema und weitere Einzelthemen behandeln, in einer Rubrik "Standpunkte" Debatten zu aktuellen Themen führen und mit Interviews kritisch nachfragen. Die Vielfalt der Formate werde von Reportagen bis zu Theoriebeiträgen reichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Über aktuelle entwicklungspolitische Ereignisse und Debatten sollen Korrespondenten aus Berlin, Brüssel, Bern/Genf und Wien berichten. Die Nullnummer von "welt-sichten" greift als Hauptthema die Entwicklungspolitik auf.

www.cartoon-competition.org
www.entwicklungspolitik.org
www.dwjn.org

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. März 2009 um 13:23 Uhr
 

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