knhDuisburg. - Wenn die Staaten der Welt ab Mittwoch in Malaysia über die Zukunft der Städte diskutieren, bringt auch die Kindernothilfe ihre Expertise ein: Auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt das Kinderrechtswerk aus Deutschland unter anderem seine Kampagnenarbeit zum Schutz von Kindern vor Gewalt vor. Denn "sichere Städte" sind ein ganz zentrales Thema beim neunten "World Urban Forum" in Kuala Lumpur.

Die Kindernothilfe setzt sich schon seit vielen Jahren dafür ein, dass Kinder in den weltweit wachsenden Metropolen besser geschützt werden: einerseits mit konkreten Projekten der lokalen Partnerorganisationen, aber auch mit Lobbyarbeit in Deutschland. 

Mit der Kampagne "Das Leben in der Stadt ist kein Kinderspiel – sichere Städte für Mädchen und Jungen weltweit" startete das Kinderrechtswerk zahlreiche Informations- und Spielaktionen, aber auch beispielsweise eine Petition. Darin fordert die Kindernothilfe mehr Anstrengungen zum Kindesschutz von Seiten des BMZ.

In Kuala Lumpur kann die Kindernothilfe nun im Deutschen Pavillon diverse Empfehlungen und Forderungen einbringen. Darunter sind die gesetzliche Verankerung und Umsetzung von Kindesschutzsystemen in Städten, die Schaffung von Schutz-, Entwicklungs- und Spielräumen sowie die Beteiligung von Kindern an den Verbesserungen ihres Umfeldes.

Neben dem Austausch auf dem World Urban Forum präsentiert die Kindernothilfe eine Sammlung von "Best Practices"-Beispielen und Problemlösungsstrategien. Nach dem World Urban Forum soll eine Studie zur Verbreitung erfolgreicher und wirksamer Ansätze veröffentlicht und dem BMZ und politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: www.kindernothilfe.de 


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