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Germanwatch: Elektronikbranche muss nachhaltiger werden

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Berlin (epo.de). - Zum Start der 50. Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (3. bis 8. September) hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch Unternehmen und Verbraucher dazu aufgerufen, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu achten. Der anhaltende Boom im Elektroniksektor verschärf...

Pakistan: Armut wird um ein Drittel zunehmen

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Frankfurt (epo.de). - In Pakistan wird aufgrund der Folgen der Flukatastrophe die ohnehin gravierende Armut um ein Drittel zunehmen. Das befürchtet der pakistanische Arzt und Leiter der unabhängigen Gesundheitsorganisation HANDS, Dr. Tanveer Ahmed. Die unzureichende Hilfe sei zudem eine Bedrohung ...

ÖNZ fordert Wahrheits-Kommission für Zentralafrika

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Berlin (epo.de). - Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat die Einrichtung einer unabhängigen Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission für die zentralafrikanische Region gefordert. Dies müsse die Konsequenz eines bislang unveröffentlichten UN-Berichtes über Kriegsverbrechen in der Demokrat...

Chile schützt Humboldt-Pinguine

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Hamburg (epo.de). - Der Energiekonzern Suez Energy muss einen neuen Standort für sein in der Region Coquimbo in Chile geplantes Kohlekraftwerk suchen. Das hat der chilenische Präsident Sebastián Piñera entschieden. Wie die Hamburger Umweltorganisation "Rettet den Regenwald" berichtete, liegt der...

Wasser-Tankstellen sollen Versorgung in Uganda verbessern

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Eschborn (epo.de). - Mit Hilfe einer High Tech-Zapfstelle soll die Bevölkerung in Uganda billiger und sicherer mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. In der Hauptstadt Kampala testet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) jetzt den Betrieb von elektronischen "Wasser-Tanks...

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Startseite Wirtschaft Landwirtschaft Oxfam: EU fördert Milchdumping mit 300 Mio. Euro
Oxfam: EU fördert Milchdumping mit 300 Mio. Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 19. Oktober 2009 um 14:23 Uhr
milch_glassBerlin (epo.de). - Anlässlich des Treffens des Europäischen Agrarrates am Montag in Luxemburg hat Oxfam neue Zahlen zur Subventionierung der EU-Milchexporte vorgelegt. Demnach förderte die EU den Export von sieben Millionen Tonnen Milch seit Jahresbeginn mit knapp 300 Millionen Euro. "Milchbauern in Entwicklungsländern können mit den Billigimporten nicht konkurrieren und sind ihnen häufig schutzlos ausgeliefert", kritisierte Oxfam-Agrarexpertin Marita Wiggerthale die EU-Politik.

Die Europäische Union habe die Subventionen von Milchexporten im Vergleich zum Vorjahr (29 Millionen) um das Zehnfache gesteigert, erklärte Oxfam. Die subventionierte Milchausfuhr habe einen Anteil von fünf Prozent an der europäischen Milchanlieferung und von 17 Prozent am Weltmilchmarkt.

"Die jüngsten Zahlen zeigen deutlich: Die EU betreibt Agrar-Dumping in großem Stil", sagte Marita Wiggerthale. Ohne die Exportsubventionen wäre die Europäische Union auf dem Welt-Milchmarkt derzeit kaum wettbewerbsfähig und würde Weltmarktanteile verlieren.

Der Europäische Agrarrat diskutiert am Montag in Luxemburg neue Ideen für die Bewältigung der Milchkrise. Einer der Vorschläge sieht Oxfam zufolge vor, europäische Milchbauern mit einer finanziellen Hilfe in Höhe von 300 Millionen Euro zu unterstützen. "Mit mehr Geld ist das Problem auf dem Milchmarkt nicht zu lösen", kritisierte Wiggerthale die Pläne. Wer die Milchpreise stabilisieren und die Exportsubventionen abschaffen wolle, komme an einer Reduzierung der Milchmenge nicht vorbei. "Die Finanzhilfen werden sich nicht entlastend auf dem Milchmarkt auswirken."

www.oxfam.de
Tags: Milch :: Subventionen
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Oktober 2009 um 14:57 Uhr
 

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