Banner
Deutsche Entwicklungshilfe beteiligt sich am Landgrabbing in Sambia

Deutsche Entwicklungshilfe beteiligt sich am Landgrabbing in Sambia

Berlin. - Zum "Tag der Landlosen" am Donnerstag (17. April) hat die Menschenrechts-Organisation FIAN auf die problematische Rolle der deutschen "Entwicklungshilfe" bei der Acquirierung von Ackerland in Sambia hingewiesen. Auch private Investoren aus Deutschland spielen in dem südafrikanis...

Mexiko: Wirksamkeit der EZ auf dem Prüfstand

Mexiko: Wirksamkeit der EZ auf dem Prüfstand

Berlin. - In Mexiko beginnt am Dienstag das erste Ministertreffen der Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungs-Zusammenarbeit. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Thomas Silberhorn, hat anlässlich de...

Botschaften von Schuhputzern aus Äthiopien

Botschaften von Schuhputzern aus Äthiopien

Berlin. - In Äthiopien heißen die Schuhputzer und ihre Boxen Listro nach dem italienischen Lustro. Das bedeutet "glänzend machen", "Glanz verbreiten". Einer alten christlichen Tradition folgend wird in der Karwoche 2014 der Altar der St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Berlin verhüllt...

IPCC ruft zu Maßnahmen gegen den Klimawandel auf

IPCC ruft zu Maßnahmen gegen den Klimawandel auf

Berlin. - Die Arbeitsgruppe III des Zwischenstaatlichen Verhandlungs-Ausschusses zum Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) hat sich am Sonntag in Berlin auf die Kernpunkte einer Strategie zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels geeinigt. Die Wissenschaftler und ...

IWF/Weltbank: Frühjahrstagung im Zeichen der Krisen

IWF/Weltbank: Frühjahrstagung im Zeichen der Krisen

Washington. - In Washington beginnt am Freitag die Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Krise in der Ukraine und die drohende Deflation, insbesondere in der Eurozone. Finanzminister und Notenbankchefs der 188 Mitgl...

Marktpotenziale "an der Basis der Pyramide"

Marktpotenziale "an der Basis der Pyramide"

Bangalore. - Sind Marktlösungen die bessere Alternative, wenn es um die Linderung von Armut und anderer Entwicklungs-Hemmnisse geht? Schon seit einigen Jahren wird versucht, sozialen und ökonomischen Wandel an der "Bottom of the Pyramid" mit Hilfe von unternehmerischen Ansätzen herbeizu...

Startseite Länder / Regionen Afrika Somalia: Lage verbessert, aber noch ernst
Somalia: Lage verbessert, aber noch ernst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Freitag, den 03. Februar 2012 um 14:32 Uhr
faoNairobi. - Die Vereinten Nationen haben die Hungersnot in Somalia am Freitag offiziell für beendet erklärt. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) warnte aber, noch immer seien 2,3 Millionen Menschen von humanitärer Nothilfe abhängig. Das entspreche 31 Prozent der Bevölkerung Somalias. Auch das Kinderhilfswerk UNICEF erklärte, für eine vollständige Entwarnung sei es zu früh.

FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva erklärte in Nairobi (Kenia), der lange erwartete Regen, Investitionen in die Landwirtschaft und die humanitäre Hilfe hätten die Lage in den letzten sechs Monaten substantiell verbessert. "Die Krise ist aber noch nicht vorüber", mahnte Graziano da Silva. Es bedürfe noch weiterer langfristiger Aufbauhilfe, um die Widerstandskraft der lokalen Bevölkerung zu stärken.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) erklärte in Köln, dank der massiven internationalen Hilfe und einer besseren Ernte habe sich die Situation in den Hungergebieten in Somalia entspannt. Trotzdem leiden in Somalia nach Einschätzung von UNICEF weiter über 400.000 Kinder an akuter Mangelernährung. UNICEF rief deshalb dringend dazu auf, die lebensrettende Hilfe fortzusetzen.

"Die Hilfe hat gewirkt und Hunderttausenden Kindern das Leben gerettet. Jetzt muss die Chance genutzt werden, um die Situation für die Kinder weiter zu stabilisieren", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. "Die Lage der Kinder in Somalia bleibt fragil. In kaum einem anderen Land auf der Welt sterben so viele Kinder an den Folgen von Hunger und Krankheiten."

Mit dem Beginn der nächsten traditionellen Dürreperiode im Mai wird UNICEF zufolge mit einer erneuten Verschlechterung der Lage gerechnet. UNICEF ist sehr besorgt, dass viele Familien im Süden Somalias von internationaler Hilfe abgeschnitten sind, da Hilfsorganisationen nach wie vor der Zugang verwehrt wird.

Von einer Hungersnot spricht man laut UNICEF dann, wenn mehr als 30 Prozent der Menschen an akuter Mangelernährung leiden oder jeden Tag mehr als zwei pro 10.000 Menschen bzw. vier von 10.000 Kindern in einem Gebiet sterben.

Mit Unterstützung von UNICEF und seinen Partnern wurden in Somalia seit dem Sommer 2011 über 220.000 akut mangelernährte Kinder in Ernährungszentren behandelt. Eine Million Kinder wurden geimpft und 1,8 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt. Die Bundesbürger haben die UNICEF-Nothilfe in Ostafrika bislang mit rund 18 Millionen Euro unterstützt.

www.fao.org
www.unicef.de
Tags: Somalia :: Hunger
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 14:46 Uhr
 

0 Comments

Add Comment

Kinderarbeit

kinderarbeitWeltweit für Kinderrechte. Weltweit gegen Kinderarbeit. Eine Fotoausstellung des Don Bosco Network mit Bildern des brasilianischen Fotografen José Feitosa » mehr...

Partner

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche

mediawatchblog

freerice

Straßenkinder

champions_donbosco_265
Die Fotoausstellung "Champions for South Africa" von Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V. zeigt den Alltag von Straßenkindern in Südafrika - und ihre Freude am Fußball. » mehr...