Banner
BMZ veranstaltet deutschen "Entwicklungstag"

BMZ veranstaltet deutschen "Entwicklungstag"

Berlin. - Unter dem Motto "Dein Engagement. Unsere Zukunft" findet am 25. Mai bundesweit der erste deutsche Entwicklungstag statt. Ziel dieses Tages ist es nach Angaben des Entwicklungsministeriums, die Vielfalt des Engagements in Deutschland zu zeigen, mehr Menschen zum Mitmachen zu begeistern und ...

Niebel besucht Namibia und Sambia

Niebel besucht Namibia und Sambia

Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ist am Samstag zu einer Reise nach Namibia und Sambia aufgebrochen. Zunächst wird er über Windhuk nach Tsumkwe im Norden Namibias reisen. Im Mittelpunkt des Besuchs steht das grenzüberschreitende Naturschutzgebiet Kavango-Zambesi (KAZA), das im sü...

31 Firmen unterschreiben Abkommen für Bangladesch

31 Firmen unterschreiben Abkommen für Bangladesch

Berlin. - Vor Ablauf der Frist um Mitternacht haben 31 Firmen zugesagt, das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz in Bangladesch zu unterzeichnen. Das teilte die Kampagne für Saubere Kleidung am Donnerstag in Berlin mit. Mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch seien damit Teil des Verbess...

Aktionstag für Opfer der Syrienkrise

Aktionstag für Opfer der Syrienkrise

Berlin. - "STOPP. Schau hin!" Unter diesem Motto fordern 28 Hilfsorganisationen mit einer gemeinsamen Online-Aktion mehr Aufmerksamkeit und humanitäre Unterstützung für syrische Flüchtlinge. Am Donnerstag sollen die Websites der NGOs für einen Tag in schwarz erscheinen. Ein Video, moderiert von...

Jugendliche: Politik muss gerechtere Welt schaffen

Jugendliche: Politik muss gerechtere Welt schaffen

Berlin. - Die Verwirklichung der Kinder- und Menschenrechte ist für engagierte Jugendliche der wichtigste Beitrag für eine bessere Zukunft. Das geht aus einer nicht repräsentativen Umfrage unter Heranwachsenden im Alter von 14 bis 18 Jahren von UNICEF Deutschland und dem BMZ hervor. Auf www.world...

Newsletter


Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter! Er erscheint wöchentlich am Montag und informiert Sie über wichtige Termine und Themen der Woche. » Abonnieren (oder Abmelden)

epo.de twittert

Verfolgen Sie die epo updates auf twitter
twitter_100.png

epo.de Schlagzeilen

Follow me on twitter

Free Rice

free rice
Startseite Entwicklung Gesundheit Bayer-Widerspruch gegen indische Zwangslizenz abgelehnt
Bayer-Widerspruch gegen indische Zwangslizenz abgelehnt
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 05. März 2013 um 11:30 Uhr

aerzte ohne grenzenChennai. - Das indische Intellectual Property Appellate Board (IPAB) hat den Widerspruch des Pharmakonzerns Bayer gegen eine Zwangslizenz für die Produktion des Krebsmedikamentes Nexavar abgelehnt. Ärzte ohne Grenzen begrüßte die Entscheidung des obersten indischen Patentprüfungs-Ausschusses in Chennai. "Die Entscheidung stärkt Zwangslizenzen als wichtiges Instrument zum Schutz der öffentlichen Gesundheit", sagte Oliver Moldenhauer, Koordinator der Medikamenten-Kampagne von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland.

"Wir fordern Bayer auf, die Entscheidung zu akzeptieren und nicht anzufechten", erklärte Moldenhauer. "Patente machen lebenswichtige Medikamente für Patienten in armen Ländern oft unbezahlbar, während die Konkurrenz durch Generikahersteller schnell und nachhaltig für deutlich niedrigere Preise sorgt. Im konkreten Fall ging es mit Nexavar um ein Krebsmedikament. Jetzt kommt es darauf an, dass Indien und andere ärmere Länder das Instrument der Zwangslizenzen stärker einsetzen. Dann können bald auch neuere HIV/Aids-Medikamente von Generikaproduzenten zu einem Bruchteil des Originalpreises produziert werden."

Neuere HIV/Aids-Medikamente seien heute noch für viele Menschen, die sie bräuchten, unerschwinglich, sagte Moldenhauer weiter. "Nicht zuletzt für diese Patienten ist die Entscheidung des IPAB eine großartige Nachricht. Zwangslizenzen sind ein im internationalen Handelsrecht verankerter Mechanismus, den Staaten nutzen können, um Wettbewerb zu ermöglichen und damit den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten sicherzustellen."

Das indische Patentamt hatte dem indischen Generikahersteller Natco im März 2012 eine Zwangslizenz zur Produktion des in Nexavar enthaltenen Wirkstoffes Sorafenib Tosylate für die nächsten acht Jahre zugesprochen, weil Bayer es versäumt hatte, sein Medikament in ausreichender Menge und zu einem erschwinglichen Preis in Indien anzubieten. Der Preis sank dadurch um 97 Prozent. Natco zahlt dafür eine Lizenzgebühr in Höhe von sechs Prozent der Verkaufserlöse. Damit wurde in Indien zum ersten Mal eine Zwangslizenz für ein patentiertes Medikament erlassen.

Indien ist einer der bedeutendsten Generikahersteller weltweit. Die "Apotheke der Armen" versorgt sowohl zahlreiche Gesundheitsprogramme in armen Ländern als auch Organisationen mit kostengünstigen generischen Medikamenten. Mehr als 80 Prozent der Aids-Medikamente, mit denen Ärzte ohne Grenzen weltweit 220.000 Patienten in ärmeren Ländern behandelt, sind günstige Nachahmerpräparate aus Indien.

Derzeit steht noch eine weitere wegweisende Gerichtsentscheidung in Indien aus. Der Pharmakonzern Novartis klagt vor dem Obersten Gerichtshof, um eine Bestimmung des indischen Patentrechts zu ändern, die den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten sichert.

www.aerzte-ohne-grenzen.de

Tags: Patente
 

0 Comments

Add Comment

Kinderarbeit

kinderarbeitWeltweit für Kinderrechte. Weltweit gegen Kinderarbeit. Eine Fotoausstellung des Don Bosco Network mit Bildern des brasilianischen Fotografen José Feitosa » mehr...

Straßenkinder

champions_donbosco_265
Die Fotoausstellung "Champions for South Africa" von Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V. zeigt den Alltag von Straßenkindern in Südafrika - und ihre Freude am Fußball. » mehr...