Gender

tdfBerlin. - In Deutschland leben rund 48.000 Mädchen und Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) betroffen sind. Dies geht aus der neuesten "Empirischen Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung" hervor, die anlässlich des "Null-Toleranz-Tages" gegen weibliche Genitalverstümmelung am Montag im Bundesfamilienministerium in Berlin vorgestellt wurde.

planHamburg. - Zum Internationalen UN-Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (6. Februar) hat die Kinderhilfsorganisation Plan International ihre Aktivitäten im Rahmen des Projektes "Change Plus" in Hamburg ausgeweitet. Es stehen künftig auch Männer im Fokus des Projektes, das von der Stiftung Hilfe mit Plan gefördert wird.

medica logoKöln. - "Ob der Aktionsplan der Bundesregierung als Meilenstein für Frauenrechte oder als Papiertiger in die Geschichte eingeht, hängt davon ab, ob genügend Ressourcen zur Umsetzung bereitgestellt werden", erklärte Monika Hauser, Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale. Am 11. Januar 2017 hatte das Bundeskabinett den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 "Frauen, Frieden und Sicherheit" für 2017 bis 2020 verabschiedet. medica mondiale begrüßt diesen grundsätzlich, sieht jedoch Handlungsbedarf bei den Themen Finanzierung und Wirkungsorientierung.

planHamburg. -  Weltweit haben rund 120 Millionen Mädchen und junge Frauen unter 20 Jahren in ihrem Leben bereits sexuelle Gewalt erfahren. Doch die meisten Vorfälle sind statistisch nicht erfasst. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (25. November) hat die Kinderhilfsorganisation Plan International mit dem Bericht "Counting the Invisible" auf die Situation von Mädchen und jungen Frauen weltweit aufmerksam gemacht, für die Gewalt im Alltag zur Normalität gehört.

medica logoKöln. - Seit Beginn der Kämpfe um die Befreiung der nordirakischen Stadt Mossul Mitte Oktober sind nach UN-Angaben knapp 50.000 Menschen auf der Flucht im eigenen Land, Tendenz steigend. "Darunter befinden sich viele Frauen, die während der Besetzung der Stadt durch die Terrormiliz IS sexualisierte Gewalt erfahren haben," erklärte Monika Hauser, Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale und hat damit auf den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (25. November) aufmerksam gemacht. 

care Mosambik Cashew Group Nosbach

Maputo. - Frauen und Mädchen in Mosambik haben der bereits seit zwei Jahren andauernden Dürre kaum noch etwas entgegenzusetzen. Das ist das Ergebnis einer CARE-Studie, die in der Provinz Inhambane erhoben wurde. Die aktuelle Dürre ist die schlimmste seit 35 Jahren, ausgelöst durch ein besonders starkes El Niño-Phänomen, das im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung steht.

amerika 21Rosario.-  Über 70.000 Aktivistinnen haben sich beim diesjährigen Frauenkongress in Argentinien versammelt. Vom 8. bis 10. Oktober wurden in Workshops und Diskussionsrunden Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Ziele festgelegt. Themen, die das Treffen dominierten, waren sexuell motivierte tödliche Gewalttaten an Frauen ("Femicidio") und die Verschleppung und geschlechtsbezogene Ausbeutung von Frauen und Mädchen. Davon berichtete amerika21.de am Donnerstag.

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