Entwicklung

bmzBerlin. - In Zeiten wachsender globaler Herausforderungen wird die Entwicklungszusammenarbeit immer wichtiger. Dies zeigt sich auch in der Stiftungswelt: 1.766 deutsche Stiftungen aller Rechtsformen engagieren sich unmittelbar oder mittelbar im Feld der Entwicklungszusammenarbeit. Unter den 21.301 rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland sind es 5,7 Prozent. Der am Freitag in Berlin vorgestellte Stiftungsreport "Entwicklungszusammenarbeit: Wie Stiftungen weltweit wirken" zeigt darüber hinaus einen Trend: immer mehr Stiftungen sind in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv.

Berlin. - Nicht nur an Land, auch in den Meeren und Ozeanen ist der Klimawandel drastisch zu spüren. Der Meeresspiegel steigt, der Ozean wird sauer. Diese klimabedingten Störungen werden die ohnehin ausgebeuteten Fischbestände weiter reduzieren. Bis zum 29. April sind die Fänge deutscher Fischer in Nord- und Ostsee aufgebraucht. Slow Food Deutschland, Brot für die Welt und die Initiative Fair Oceans haben zum Fish Dependance Day Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgerufen, Überfischung zu stoppen und die Meere vor den negativen Folgen des Klimawandels zu schützen. 

bmzBerlin. - Trotz zahlreicher Hungerkrisen ist EINEWELT ohne Hunger möglich: Das ist die Botschaft der hochrangigen G20-Konferenz am 27. und 28. April, zu der das Entwicklungsministerium (BMZ) rund 600 nationale und internationale Gäste nach Berlin eingeladen hat. Im Fokus steht die Frage nach Jobs und Perspektiven in den ländlichen Räumen weltweit. Die Konferenz findet vor dem Hintergrund der aktuellen Krise statt, bei der am Horn von Afrika und in anderen Regionen hunderttausende Menschen vom Hungertod bedroht sind.

bmz bericht15Berlin. - Entwicklungspolitik ist wichtiger denn je. Das geht aus dem 15. Entwicklungspolitischen Bericht der Bundesregierung hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedet hat. Der alle vier Jahre erscheinende Entwicklungsatlas zeigt die entwicklungspolitische Arbeit der gesamten Bundesregierung auf und schlägt Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen vor.

rog logoBerlin. - Medienfeindliche Rhetorik führender Politiker, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zu einer Verschlechterung der Lage für Journalisten und Medien weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Mittwoch veröffentlicht hat. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Journalisten offen zur Schau.

jemen 2017 unicef nothilfe

Sana'a. -  Die anhaltende Gewalt im Jemen schürt eine der größten Hungerkrisen weltweit – knapp 7 Millionen Menschen wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen und benötigen dringend Ernährungshilfe. Fast 2,2 Millionen Kinder sind mangelernährt, 500.000 von ihnen droht der Hungertod, erhalten sie nicht sofort Unterstützung. Davor haben UNICEF und WFP am Dienstag gewarnt.

bmzBerlin. - Zukunftsideen aus dem ländlichen Raum für den ländlichen Raum – darum geht es beim Rural Future Lab, zu dem 130 junge Erwachsene aus Afrika, den G20 und Deutschland derzeit im Raum Berlin zusammenkommen. Die Lösungen der Teilnehmer fließen ein in die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisierte G20-Konferenz "EINEWELT ohne Hunger" am 27. und 28. April.

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