Länder

amerika 21Quito. - In einer gemeinsamen Mitteilung haben die Guerrillagruppe Armee der Nationalen Befreiung (ELN) und Kolumbiens Regierung einen neuen Termin für den Beginn offizieller Friedensverhandlungen bekanntgegeben. Das hat amerika21 am Freitag berichtet. Im Rahmen von Vorabgesprächen, die im Januar in Ecuadors Hauptstadt Quito stattfanden, konnten beide Parteien sich auf den 7. Februar als Verhandlungsbeginn einigen.

gfbvGöttingen. - Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag in Mali mit mindestens 60 Toten und 115 Verletzten ist laut Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Zahl der Opfer islamistischen Terrors auf 411 seit Januar 2016 gestiegen. Unter den Getöteten waren 209 Zivilisten. "Diese traurige Bilanz belegt, wie dramatisch sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Staat im vergangenen Jahr verschlechtert hat", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

amerika 21Buenos Aires. - Nach Angaben des argentinischen Bundesamtes für Statistik und Bevölkerungszählung (INDEC) leben 50 Prozent der Bevölkerung in dem südamerikanischen Land von einem Einkommen unterhalb der Mindestlohngrenze von 8.060 Pesos (rund 480 Euro). Das geht aus den Zahlen zum dritten Quartal von 2016 hervor, die den täglichen Existenzkampf in Argentinien ebenso deutlich machen wie die massive soziale Ungleichheit. Das hat amerika21 am Montag berichtet.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts einer sich stetig verschlechternden Sicherheitslage im Norden und Zentrum Malis die am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes in dem afrikanischen Staat kritisiert. "Deutschland engagiert sich immer stärker militärisch in Mali, aber es fehlt an einem glaubwürdigen Gesamtkonzept des Bundeswehr-Einsatzes", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien plant der Nachfolger des kürzlich zurückgetretenen Wirtschafts- und Finanzministers Alfonso Prat Gay, Nicolás Dujovne, die Abschaffung der letzten bestehenden Hürden für kurzfristige internationale Spekulationen am argentinischen Kapitalmarkt.  Das hat das Lateinamerikaportal amerika21 am Mittwoch berichtet.

biccBonn. - Die Bürgerkriege in Libyen, Mali, der Zentralafrikanischen Republik und im Sudan haben zu einer tiefgreifenden Destabilisierung der Sahelregion geführt. Terrororganisationen wie Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM) oder Boko Haram konnten an Einfluss gewinnen, die organisierte Kriminalität und der Schmuggel von Waffen, Menschen und Drogen wachsen. Am 12. Januar diskutieren in Bonn internationale Experten zum Thema "Krise – Stabilisierung – Ordnung: Handlungsoptionen für die Sahelzone".

amerika 21Mexiko-Stadt. - Nach der Erhöhung der Preise für Benzin und Diesel zum 1. Januar eskaliert die Lage in Mexiko weiter. Auch am Wochenende kam es in vielen Bundesstaaten zu Protesten und Blockaden von wichtigen Straßen und Mautstationen. Davon hat das Lateinamerika amerika21 am Montag berichtet.

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