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gfbvGöttingen. - Vier Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs am 15. Dezember 2013 versinkt der Südsudan immer mehr in Gewalt und Anarchie. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag berichtet. Reguläre Soldaten und lokale Warlords terrorisieren nach Angaben der Menschenrechtsorganisation die Zivilbevölkerung, so dass im Jahr 2017 erneut 750.000 Südsudanesen aus ihren Dörfern fliehen mussten. 

gfbvGöttingen. - Anlässlich des Gipfeltreffens der islamischen Staaten am Mittwoch in Istanbul hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) vorgeworfen, sich politisch einseitig zu äußern und auch viele an Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren. Nachdrücklich verurteilte die GfbV, dass der mit internationalem Haftbefehl wegen Völkermordverbrechen gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir an der Konferenz teilnimmt. 

amerika 21Caracas. - Bei den Kommunalwahlen in Venezuela hat die regierende Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) am Sonntag einen Sieg eingefahren. Laut Staatspräsident Nicolás Maduro stellt die PSUV künftig in rund 300 der 335 Gemeinden des Landes den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin. Dies wäre ein deutlicher Zugewinn gegenüber 2013, als die PSUV 256 Bürgermeisterämter gewann, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

amerika 21Tegucigalpa. - Fast zwei Wochen nach den Präsidentschaftswahlen in Honduras kommt das mittelamerikanische Land nicht zur Ruhe. Die Opposition wirft der Regierung von Präsident Juan Orlando Hernández und den ihnen nahestehenden Behörden weiterhin Wahlbetrug vor. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet.

misereorAachen. - Die Vorschläge aus dem Kreis der deutschen Innenminister, Abschiebungen nach Syrien ab Juli 2018 vorzusehen, da die Lage in Aleppo wieder sicher sei, hat MISEREOR am Mittwoch als realitätsfern und einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte bewertet. "Wer eine Diskussion über Abschiebungen zu einem jetzigen Zeitpunkt führt, kennt die Lage gewiss nicht aus eigener Anschauung und verschließt die Augen vor der Bürgerkriegs-Realität in Syrien und vor der Not der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen den Alltag dort meistern", sagte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. 

oneBerlin. - Der fünfte gemeinsame Gipfel der Europäischen und der Afrikanischen Union ist am Donnerstag in der Elfenbeinküste zu Ende gegangen. Das Abschlussdokument sei Sinnbild für die mangelnden Ambitionen der anwesenden Staats- und Regierungsoberhäupter, kritisierte die Lobby-Organisation ONE: "Es beinhaltet leider keine konkreten und messbaren Zusagen für die Jugend Afrikas, die das Hauptthema des Gipfels waren." 

amerika 21Mexiko-Stadt. - In einer völlig überraschenden Entscheidung hat das mexikanische Landwirtschaftsministerium die im Juni 2012 dem US-Konzern Monsanto erteilte Genehmigung für die kommerzielle Aussaat von Gensoja in den sieben Bundesstaaten Tamaulipas, San Luis Potosí, Veracruz, Chiapas, Campeche, Yucatán und Quintana Roo widerrufen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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