Humanitäre Hilfe

wvFriedrichsdorf. - Die Kinderhilfsorganisation World Vision hat die internationale Gemeinschaft und die Regierung der Demokratischen Republik Kongo aufgefordert, umgehend Zugang zu den Konfliktgebieten für Hilfsorganisationen im Kongo zu ermöglichen. Mehr als vier Millionen Kinder unter fünf Jahren benötigten dringend Hilfe, erklärte World Vision. Auch etwa eine halbe Million Schwangere und stillende Mütter hätten nicht genug zu essen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Millionen syrische Flüchtlinge und Vertriebene müssen bereits den siebten Kriegswinter in Zelten, heruntergekommenen und ungeheizten Gebäuden oder anderen Notunterkünften überstehen. Der drohende Frost, Schneefälle, Dauerregen oder Stürme bedrohen  Gesundheit und Leben zahlloser Menschen in den Krisengebieten des Nahen Ostens. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat für rund vier Millionen syrische und irakische Flüchtlinge und Vertriebene die Winterhilfe gestartet. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UNHCR, unterstützt dieses Engagement.

malteser internationalKöln. - Malteser International warnt vor einer weiteren Verschärfung der Hungerkatastrophe im Südsudan. "Wenn die Weltgemeinschaft nicht Nothilfe leistet, wird es zu einer noch größeren Hungerkatastrophe kommen. Schätzungen des Frühwarnsystems für Hunger im Südsudan zufolge werden davon sechs Millionen Menschen betroffen sein. Das ist jeder zweite Südsudanese", sagte Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

jemen Bonn. - Ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, hat von allen beteiligten Konfliktparteien im Jemen einen sofortigen Waffenstillstand in Sanaa gefordert. Der eskalierende Konflikt zwinge die Zivilbevölkerung in eine Falle und verschärfe die bereits katastrophale humanitäre Situation, erklärten die Organisationen am Dienstag.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat in der Demokratischen Republik Kongo die höchste Warnstufe ausgerufen und weitet ihren Nothilfeeinsatz aus. 13.1 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land brauchen dringend Hilfe – mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Diese Kinder seien aus ihren Heimatdörfern vertrieben worden, litten unter extremer Nahrungsmittelknappheit und müssten um ihr Leben fürchten, so World Vision.

misereorAachen. - Mindestens 700.000 Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingyas sind seit Ende August vor Gewalt aus ihrem Heimatland Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Die ständig wachsenden Flüchtlingscamps drohen längerfristig zu einem der größten Slums der Welt zu werden. Hinzu kommt die Sorge, dass der anstehende Winter die Situation der Menschen verschlimmern könnte. MISEREOR stockt die Nothilfe für die Flüchtlinge deshalb um weitere 375.000 Euro auf.

Berlin. - Am 15. Tag der Blockade der See-, Luft- und Landwege in den Jemen hat eine Gruppe von Hilfsorganisationen zum wiederholten Mal die Gleichgültigkeit der internationalen Staatengemeinde angeklagt. Anlässlich der massiven humanitären Krise im Jemen müssten die Grenzen umgehend wieder komplett geöffnet werden, forderten am Dienstag aus Deutschland  unter anderem CARE, Oxfam, ADRA, Aktion gegen den Hunger, Ärzte der Welt, Handicap International und World Relief Deutschland.

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