Landwirtschaft

fianKöln. - Die zunehmende Kommerzialisierung des Saatgutsektors schadet besonders Frauen, welche eine zentrale Rolle für die Bewahrung und Weiterentwicklung von Saatgut haben. Darauf weist die Menschenrechtsorganisation FIAN anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März hin. Großen Agrarkonzernen werde es immer leichter gemacht, durch Sortenschutz und Patentrecht exklusive Saatgutrechte zu erlangen - auch im Rahmen von Entwicklungsprogrammen wie der "Neuen Allianz für Ernährungssicherung" der G7.

peasants congressKöln. - Kleinbauern ernähren den Großteil der Weltbevölkerung. Doch in vielen Ländern werden ihre Menschenrechte durch staatliche Organisationen oder agrarindustrielle Akteure verletzt. Vom 7. bis 10. März treffen sich in Schwäbisch Hall mehr als 100 Bauernvertreter und Erzeuger aus der ganzen Welt mit Politikern, Menschenrechtlern und Aktivisten, um den rechtlichen Schutz der Menschenrechte von Kleinbauern voranzubringen.

wir haben es sattBerlin. - Parallel zur Grünen Woche sind am Samstag bei der "Wir haben es satt!"-Demonstration 18.000 Menschen für Bauernhöfe und den tier- und umweltgerechten Umbau der Landwirtschaft durch das Berliner Regierungsviertel gezogen. Angeführt von rund 130 Traktoren drückten die Demonstranten unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" lautstark ihren Protest gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft aus.

Berlin. - Ein breites Bündnis nichtstaatlicher Organisationen nimmt die BAYER-Hauptversammlung am 28. April 2017 zum Anlass für Protest-Aktionen gegen die geplante MONSANTO-Übernahme. Unter dem Motto "BAYER und MONSANTO – Hände weg von unserem Essen!" kündigte das Netzwerk verschiedener Initiativen jetzt rund um das Aktionärs-Treffen Widerstand gegen die Transaktion an.

venro 200Berlin. - Am Freitag hat in Berlin die Internationale Grüne Woche begonnen, am Sonntag diskutieren die G20-Agrarminister über Wasser und Welternährung. VENRO fordert von der Bundesregierung und der G20 endlich eine nachhaltige Handels- und Agrarpolitik, die Hunger und Armut überwindet, statt die Existenzgrundlage von Bäuerinnen und Bauern im globalen Süden zu zerstören.

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