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Hintergrund

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Neu Delhi. - Im Dezember diesen Jahres versammelt sich die Welt zur UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21), um eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung zu treffen, die die globale Erwärmung aufhalten soll. Die UN-Mitgliedsstaaten waren aufgefordert, rechtzeitig vor der COP 21 ihre geplanten Klimaschutz-Beiträge (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) bei der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) einzureichen. Indien hat erstmals einen eigenen Beitrag im Kampf gegen die globale Klimaerwärmung bekannt gegeben. Bis 2030 will die Regierung die Wirtschaft wesentlich energieeffizienter machen und dabei auch den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von fünf auf 25 Prozent steigern. In einem Dorf, sechs Stunden Zugfahrt von Neu Delhi entfernt, ist man schon einige Schritte weiter. Tilonia ist nicht an das Elektrizitätsnetz angeschlossen, aber komplett autark und nachhaltig mit Solaranlagen ausgestattet. Das Barefoot College im Ort bildet Frauen, die nicht lesen und schreiben können, zu Solar-Ingenieurinnen aus.

Berlin. - The Pope is due to give an address on sustainable development ahead of the opening of the United Nations Summit to adopt the post-2015 development agenda (Sustainable Development Goals) in September. Pope Francis was mostly applauded for his stance on the environment and climate change in his encyclical "Laudato si" and he used his recent trip to South America to speak out against poverty and inequality. In order to assess if he is the ideal candidate to call upon the United Nations assembly to decide on a meaningful agenda on sustainable development, this is a review of the Pope´s views on the environment, climate change, inequality and reproductive health and rights.

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Neu Delhi. - Eine Tochter zu bekommen ist für viele Inder noch immer kein Grund zur Freude. Wer es sich leisten kann, weiß dies zu verhindern. Durch geschlechterselektive Abtreibung, die offiziel verboten ist, kommen weniger Mädchen zur Welt als natürlich vorgesehen. Weltweit kommen auf 1000 Männer 983 Frauen, in Indien sind es 918, im nordindischen Bundesstaat Haryana sogar nur 879. Eine Hashtag-Kampagne soll das ändern. Unter dem Hashtag #SelfieWithDaughter zeigen sich auf Twitter Tausende Väter mit ihren Töchtern. Die Kampagne bündelt jedoch nur ein oberflächliches Engagement und ignoriert dabei die Ursachen für den niedrigen Status von Frauen.

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Kathmandu. - Auch zehn Tage nach dem katastrophalen Erdbeben in Nepal ist es schwierig, die weit entfernten Dörfer in den Bergen zu erreichen. Zehntausende Menschen sind durch das Erdbeben obdachlos geworden. Ihre Häuser sind eingestürzt oder so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr sicher sind. Barbara Zilly ist als Landeskoordinatorin der Welthungerhilfe in Nepal tätig und berichtet im Interview mit epo.de von den aktuellen Herausforderungen.

Reporter - ein Gesellschaftsspiel. Foto: Klaus Boldt

Berlin. - "Flüchtlingsunglücke auf dem Mittelmeer: Was kann Europa tun?" (SPON) -- "Flüchtlingskatastrophe: Was die EU gegen das Massensterben im Mittelmeer tun muss" (Süddeutsche Zeitung) - Europas Politiker und ihre Leitmedien, allen voran die deutschen, vergießen nach dem Tod von vermutlich 700 Flüchtlingen, die von Libyen nach Lampedusa unterwegs waren, mal wieder Krokodilstränen. Doch die Rezepte gegen das "Massensterben" sind immer die gleichen - die falschen. Ein Kommentar von epo.de Herausgeber Klaus Boldt.

Mes Aynak, Afghanistan

Berlin. - Im 21. Jahrhundert werden bilaterale oder multilaterale Konflikte zunehmend durch finanzpolitische Währungskriege, Sanktionen oder Cyber-Attacken ausgetragen. Das zeigen - um nur die jüngsten Beispiele zu nennen - die Ukraine-Krise, die Auseinandersetzungen der "Eurozone" mit Griechenland oder die Cyber-Angriffe der USA und Israels auf den iranische Atomanlagen sowie des Islamischen Staats auf einen französischen TV-Sender. Doch dahinter stecken Verteilungskämpfe, wie der Berliner Journalist Daniel Khafif in einem Beitrag für epo.de aufzeigt.

US-Soldaten bei einer Übung in Lettland. Foto: US-DOD

Washington. - Die Regierung der Ukraine erhält vom Internationalen Währungsfonds (IWF) Hilfskredite in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar. Der Ukraine droht der Staatsbankrott, doch die Regierung Poroschenko rüstet kräftig auf. Trotz leerer Staatskassen will sie nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Kiew vom Mittwoch im laufenden Jahr umgerechnet 566 Millionen Euro in Waffen investieren. Gegenüber 2014 wird der Rüstungsetat damit vervierfacht.

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