Lateinamerika

brot fdwBerlin. - Anlässlich der am Dienstag in Stuttgart beginnenden Strafverfahren gegen Mitarbeitende des schwäbischen Rüstungskonzerns Heckler & Koch hat Brot für die Welt auf die verheerende Menschenrechtssituation in Mexiko hingewiesen. Wenn es der Bundesregierung und dem Bundestag ernst damit sei, keine Waffen in Krisengebiete und Gebiete mit gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu exportieren, müsse dringend ein Rüstungsexportgesetz beschlossen werden, fordert Brot für die Welt.

caritas 150Freiburg. - Die Serie von Verbrechen gegen Friedensaktivistinnen und -aktivisten in Kolumbien hält an: Eine Teilnehmerin eines gemeinsamen Projektes von Deutscher Botschaft, Europäischer Union und Caritas international im Südwesten Kolumbiens ist spurlos verschwunden. Die 36-Jährige aus der Provinz Putumayo, die sich in einem Verein für Gewaltopfer engagierte, war zuletzt von einer paramilitärischen Gruppierung bedroht worden, weshalb von einem Kapitalverbrechen ausgegangen wird. 

uno fluechtlingshilfeBonn. - Aufgrund der schwierigen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Venezuela verlassen immer mehr Menschen das Land. Seit dem Jahr 2014 suchten bereits über 1,5 Millionen Venezolaner, also etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung Venezuelas, Schutz in den Nachbarstaaten. Aktuell seien es rund 4.000 Personen, die jeden Tag die Grenzen überqueren, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe. Die Neuankömmlinge brauchten dringend Unterkünfte, Nahrung und medizinische Hilfe.

amerika 21Caracas. - US-Vizepräsident Mike Pence hat neue Sanktionen der USA gegen Venezuela angekündigt. Diese betreffen 20 Firmen und drei venezolanische Staatsbürger, darunter einen ehemaligen Funktionär des Inlandsgeheimdienstes Sebin. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Berlin. - Anlässlich des Staatsbesuchs des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Deutschland haben Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen deutlich stärkere Anstrengungen der kolumbianischen Regierung zur Umsetzung des Friedensvertrages gefordert. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung sei ein historischer Schritt gewesen. Doch die mangelnde Umsetzung des Friedensvertrages gerade auf Seiten der kolumbianischen Regierung gefährde den gesamten Friedensprozess, so die NGOs. 

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