Wasser

Trockenes Flussbett in BeninIn den letzten Jahren haben Aktienfonds ein neues, attraktiv erscheinendes Objekt der Begierde entdeckt: Unternehmen, die ihr Geld mit Wasser verdienen. Auch Fonds, die ökologische und soziale Ansprüche erfüllen wollen, gehen gern auf Aktien aus diesem Bereich zu. Das Spektrum reicht von Konzernen wie Nestlé, die einen erheblichen Teil ihrer Gewinne mit dem Verkauf von Flaschenwasser erzielen, über Konzerne wie RWE, die sich an der Privatisierung von kommunalen Wasserversorgungssystemen beteiligen, bis hin zu einer ganzen Reihe von Unternehmen, die Wassertechnik verkaufen. Wasser - ein Thema, bei dem ökologisch und sozial verantwortungsbewusste Menschen zugreifen und ihr Geld anlegen sollten?

Itaipu Staudamm in BrasilienBerlin (epo). - Internationale Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben einen Bericht veröffentlicht, der desolate soziale und ökologische Auswirkungen von Staudämmen in China, Laos, Lesotho, den Philippinen und der Türkei aufzeigt. Die NRO fordern, dass die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) der westlichen Industrienationen Großstaudämme aus einem neuen Förderprogramm streicht, das erneuerbaren Energien zugute kommen soll.

foemeKöln (epo). - Die Umweltverbände Friends of the Earth Middle East (FoEME), Global Nature Fund (GNF) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), befürchten ein Versiegen des Jordan, der wichtigsten Wasserquelle des Nahen Ostens. "Die Anrainer müssen schnell handeln", sagte FoEME Geschäftsführer Gidon Bromberg aus Israel, "sonst trocknet der Jordan innerhalb weniger Jahre aus".

Bonn. - On the occasion of the start of the UN's second International Decade of Action under the slogan "Water for Life", two Bonn-based international research institutes, the Global Water System Project (GWSP) and the Center for Development Research (ZEF) at the University of Bonn, point out to the role of science and research on water-related issues in achieving the UN's Plan of Action.

WelthandelskampagneBonn (epo). - Mit einer Ansichtskartenaktion im Rahmen der "Aktionswoche für globale Gerechtigkeit" will "Gerechtigkeit jetzt! - Die Welthandelskampagne" auf die Gefahren aufmerksam machen, die dem "Handelsprodukt" Wasser im Rahmen der Dienstleistungs-Verhandlungen (GATS) der Welthandelsorganisation WTO drohen. Die Welthandelskampagne fordert eine Richtungsänderung der Politik. 

Brot f?r die WeltStuttgart (epo). - Anlässlich des Internationalen Tages des Wassers und zu Beginn der 2. UN-Wasserdekade am 22. März haben deutsche Nichtregierungsorganisationen eine Bilanz zur Wasserpolitik gezogen: Auf europäischer Ebene drohe nach wie vor eine "Liberalisierung durch die Hintertür", der Ausverkauf der deutschen Wasserversorgung gehe weiter und international sei man weit von der Erfüllung der UN-Millenniumsziele entfernt, lautet die Einschätzung von Brot für die Welt, des Umweltverbandes GRÜNE LIGA, des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), der Gewerkschaft ver.di und des deutschlandweiten Bündnisses "WasserInBürgerhand!".

Uschi EidBerlin (epo). - Für viele Menschen in Entwicklungsländer ist sauberes Wasser noch immer eine Zukunftsvision. Darauf hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Uschi Eid, anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen. Rund 1,2 Milliarden Menschen hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser, sagte die Staatssekretärin. 

Back to Top