Weltwirtschaft

fairtradeKöln. - Es ist Zeit für eine Fashion Revolution! Zum Jahrestag der am 24. April 2013 eingestürzten Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch fordern Fairtrade Deutschland und andere Organisationen im Rahmen des Fashion Revolution Days mehr Fairness im Textilsektor. Schnelle Lösungen gebe es nicht, aber der Faire Handel treibe die Entwicklungen durch seinen Textilstandard und sein Textilprogramm voran, um die Arbeitsrechte vor Ort nachhaltig zu stärken, erklärten die NGOs.

worldbankBerlin. - Vor der Frühjahrstagung der Weltbank vom 21. bis 23. April in Washington D.C. haben nichtstaatliche Organisationen aus aller Welt die Bank zur Einhaltung ihrer Klimazusagen gedrängt. Analysen zeigen, so die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald, dass die weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution nach wie vor indirekt große Summen in zerstörerische Kohleprojekte investiert.

facing finance 100Berlin. - Eine am Montag von Oxfam International und dem Fair Finance Guide International vorgestellte Studie belegt, dass die 20 größten Banken Europas über ein Viertel ihrer Gewinne in Steueroasen erzielen – ein Ergebnis, dass im krassen Missverhältnis zu den realen wirtschaftlichen Aktivitäten der Banken in diesen Ländern steht. Die Studie "Opening the Vaults" führt dieses Missverhältnis darauf zurück, dass Banken Steueroasen dazu nutzen, um die Zahlung ihres fairen Anteils an Steuern zu vermeiden, ihren Kunden Steuerhinterziehung und -umgehung ermöglichen sowie Regulierungen und gesetzliche Anforderungen umgehen.

oxfamBerlin. - Die 50 größten US-Unternehmen nutzen in zunehmendem Maße Steueroasen und politische Lobbyarbeit, um sich vor ihrem fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu drücken. Das geht aus dem aktuellen Bericht "Rigged Reform" der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Oxfam fordert, Unternehmen weltweit zu mehr Steuertransparenz zu verpflichten und mit Sanktionen gegen Steueroasen den ruinösen Wettlauf um Niedrigsteuersetze aufzuhalten.

amerika 21Seoul. - Wie das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie in Seoul mitteilte, hat Südkorea den Grundstein für einzelne Freihandelsabkommen mit fünf Ländern Zentralamerikas (Nicaragua, El Salvador, Honduras, Costa Rica und Panama) gelegt. Mit diesen Freihandelsabkommen erhofft sich die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens, den Weg für einen florierenden Handel mit der Region am "anderen Ende Welt" bereiten zu können, berichtete amerika21 am Freitag.

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