Weltpolitik

germanwatchBerlin. - Am 20. Januar tritt Donald Trump offiziell das Amt des US-Präsidenten an. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist dieser Tag auch eine Zäsur für die Zivilgesellschaft weltweit, die diese Herausforderung annehmen müsse. "Donald Trump steht für ein Programm, das zum Scheitern verurteilt ist. Globale Probleme lassen sich nicht durch Nationalismus eindämmen. Die globale Klimakrise kann man nicht einfach wegwünschen, Menschenrechte und Rechtsstaat - die Grundlagen für ein zivilisiertes Zusammenleben - nicht verächtlich machen", betonte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch.

unicefBerlin. - Nach neuesten Schätzungen von UNICEF wachsen weltweit über 250 Millionen Kinder in einer Kriegs- oder Konfliktregion auf. Rund 70 Jahre nach seiner Gründung ist das UN-Kinderhilfswerk "sehr besorgt über die extreme Brutalität, mit der Mädchen und Jungen zur Zielscheibe gemacht, getötet, verletzt, vertrieben, verschleppt und zwangsrekrutiert werden". Ganze Generationen von Kindern würden ihrer Kindheit beraubt, erklärte UNICEF am Dienstag in Berlin.

unicefKöln. - Weltweit lebt beinahe jedes vierte Kind in Ländern, die von Konflikten und Katastrophen betroffen sind – insgesamt rund 535 Millionen Mädchen und Jungen. Viele dieser Kinder haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, ausreichend Nahrung und qualitativ guten Schulen. Ihre Kindheit ist oft von Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt bestimmt. Darauf hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF anlässlich seines 70. Gründungstages hingewiesen.

banken atomwaffen 2016

Utrecht. -  Deutsche Finanzinstitute haben im Jahr 2016 erneut einen Milliardenbetrag in Atomwaffen-Hersteller investiert. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie "Dont´Bank on the Bomb", die am Donnerstag von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederländischen Friedensorganisation PAX in Utrecht vorgestellt worden ist.

unoBonn. - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat anlässlich des Tages der Vereinten Nationen am 24. Oktober auf die Bedeutung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung hingewiesen. Mit den UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung und mit der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens hätten die UN-Mitgliedsstaaten sich endlich von der Ära der fossilen Brennstoffe verabschiedet, erklärte der UN-Generalsekretär, der sein Amt Ende 2016 an António Guterres übergeben wird.

bmzQuito/Berlin. - Die Staatengemeinschaft hat sich erstmals auf eine gemeinsame politische Richtschnur für die Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte geeinigt. Mit der Verabschiedung der sogenannten "New Urban Agenda" endet am Donnerstagabend die dritte UN-Weltkonferenz zu Wohnen und nachhaltiger Stadtentwicklung (UN-Habitat III) in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito.

germanwatchBonn. - Konkrete Impulse für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) erhofft sich die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von der UN-Konferenz Habitat III im ecuadorianischen Quito. Von Montag bis Donnerstag kommen die Vereinten Nationen zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zu dieser Weltkonferenz für Siedlungswesen und nachhaltige Stadtentwicklung zusammen.

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